Kunst

„Die Neuen“ stellen in der BGK-Galerie in Gelsenkirchen aus

Christel Klarhöfer, Karin Templin-Glees und Ilsebill Eckle (v.l.) sind „Die Neuen“ im Bund Gelsenkirchener Künstler. Ab Sonntag stellen sie sich vor.

Christel Klarhöfer, Karin Templin-Glees und Ilsebill Eckle (v.l.) sind „Die Neuen“ im Bund Gelsenkirchener Künstler. Ab Sonntag stellen sie sich vor.

Foto: Michael Korte

Gelsenkirchen.  Traditionell startet der Bund Gelsenkirchener Künstler (BGK) mit Exponaten neuer Mitglieder ins Jahr. 2013 stießen Ilsebill Eckle aus Ückendorf, Christel Klarhöfer aus Duisburg und Karin Templin-Glees aus Bochum zum Bund dazu. Sie stellen an der Bergmannstraße Gemälde und Skulpturen aus.

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„Die Neuen“ sind in diesem Jahr ein Damen-Trio. Ilsebill Eckle aus Ückendorf, Christel Klarhöfer aus Duisburg und Karin Templin-Glees aus Bochum haben sich beim Bund Gelsenkirchener Künstler (BGK) erfolgreich für die jährliche Ausstellung beworben, die immer im Januar die Saison in der Galerie an der Bergmannstraße in Ückendorf eröffnet.

Ilsebill Eckle zeigt sowohl Gemälde (Pastell und Öl auf Leinwand) als auch Skulpturen. Die gebürtige Gelsenkirchenerin widmet sich nach 30 Jahren als Chemikerin voll und ganz der Kunst. Am Institut für Ausbildung in bildender Kunst und Kunsttherapie in Wattenscheid studiert sie im dritten Semester Malerei und Graphik. Ein Teil ihrer farbenfrohen Skulpturen, die sie in der BGK-Galerie zeigt, basiert auf an Stränden gesammelten Fundstücken: Neben reichlich Muscheln sind das auch mal Wurzelstückchen oder sogar ein kleiner Hundeschädel.

Welt voller Farben

Die zweite im Bunde, Christel Klarhöfer, stellt an der Bergmannstraße abstrakte Acrylbilder aus. „Meine Welt ist die Farbe“, sagt die Autodidaktin aus Duisburg, die gerne „von dunkel nach hell“ malt – und das vor allem nachts, dann klappe das am besten. Einem Teil ihrer Gemälde verleiht Christel Klarhöfer mit Marmormehl, Jute oder Pappe Struktur. In ihrem Werk „Nest“ etwa macht sie einen „schönen 3D-Effekt aus“, hervorgerufen durch viele Blätter und Strukturpaste.

Karin Templin-Glees beschränkt sich auf zwei Ausstellungsstücke. Ihre beiden Porträts „ideopsis humana“, die sie als sinnbildliche Reflexion zum Thema Identität verstanden wissen will, erinnern an das Grabtuch von Turin. Augen, Nase, Mund und Haaransatz hat die Bochumerin mit blassen Grau- und Grüntönen nur angedeutet. „Das menschliche Gehirn ist darauf eingerichtet, etwas zu vervollständigen“, sagt sie.

Die Ausstellung „Die Neuen“ wird am Sonntag, 19. Januar, um 11 Uhr eröffnet und dauert bis zum 1. März.

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