Politik

U18-Bundestagswahl: So hat Duisburgs Jugend abgestimmt

Menschen unter 18 Jahren dürfen bei der Bundestagswahl nicht abstimmen. Die U18-Wahl gibt ihnen die Möglichkeit, wenigstens ein Meinungsbild zu kommunizieren.

Menschen unter 18 Jahren dürfen bei der Bundestagswahl nicht abstimmen. Die U18-Wahl gibt ihnen die Möglichkeit, wenigstens ein Meinungsbild zu kommunizieren.

Foto: Julian Stratenschulte / dpa

Duisburg.  3000 Kinder und Jugendliche haben in Duisburg bei der U18-Wahl ihre Stimme abgegeben. Eine Partei liegt bei den jungen Menschen klar vorne.

In 20 Wahllokalen haben über 3000 Kinder und Jugendliche ihre Stimme im Rahmen der Duisburger U18-Bundestagswahlen abgegeben und sich demokratisch engagiert.

In Schulen, Jugendzentren und Einrichtungen der Jugendverbände bestand bis zum 17. September die Möglichkeit, ganz praktisch den Ablauf einer Wahl zu erleben, von der Stimmzettelausgabe bis zum Öffnen der Urne und der Auszählung.

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U18-Wahl in Duisburg: Vier Parteien mit zweistelligen Stimmanteilen

Vier Parteien erhielten Stimmanteile im zweistelligen Bereich: In der Gunst der jungen Menschen klar vorne lag die SPD, die 27,08 Prozent der Stimmen erhielt, gefolgt von Bündnis 90 die Grünen mit 21,71 Prozent. Die CDU erhielt 17,65 Prozent der Stimmen, die FDP 10,82 Prozent.

Die Linke hätte es bei diesem Wahlergebnis mit 5,96 Prozent noch knapp in den Bundestag geschafft, im Gegensatz zur AfD (3,71 Prozent). Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz wäre ebenfalls an der 5-Prozent-Hürde gescheitert (4,27 Prozent). 8,81 Prozent der Stimmen entfielen auf sonstige Parteien.

„Als Jugendbotschafter freuen ich mich, dass wir Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit geben konnten, ihr politische Meinung darzustellen und schon einmal zu erleben, wie so ein Wahlgang in der Praxis funktioniert“, sagt Lars Szalek, Bildungsreferent des Jugendrings, der die U18-Wahl organisiert hat.

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