Kontrollen

Kontrollen: Duisburg im Kampf gegen Clans und rostige Autos

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Rostlaube: In diesem Zustand zog die Polizei Duisburg einen Mercedes aus dem Straßenverkehr.

Rostlaube: In diesem Zustand zog die Polizei Duisburg einen Mercedes aus dem Straßenverkehr.

Foto: Polizei Duisburg

Duisburg.  Im Kampf gegen Clans und Rostlauben haben die Polizei und die Stadt Duisburg gemeinsam in Marxloh und Hochfeld 84 Autofahrer kontrolliert.

Gemeinsamer Einsatz von Polizei und Stadt Duisburg in Marxloh und Hochfeld: Ordnungshüter haben am Dienstagnachmittag, 14. September, 84 Autofahrer überprüft und deren Fahrzeuge genauer unter die Lupe genommen.

Für den Leitenden Polizeidirektor Ulrich Heuke liegt die Notwendigkeit solcher Kontrollen auf der Hand: „Wir schreiben nicht nur Anzeigen, sondern gewinnen auch weitere Erkenntnisse über Clanstrukturen. Diese Informationen helfen uns bei der Gefahrenabwehr und können die Ermittler in verschiedenen Verfahren entscheidend voranbringen.“

Kontrollen in Duisburg: Offene Geldforderungen – drei Autos gepfändet

Mitarbeiter der Vollstreckungsstelle der Stadt Duisburg aus dem Amt für Rechnungswesen und Steuern stellten bei 33 Fahrzeugführern fest, dass es noch offene Geldforderungen gibt. Sie pfändeten drei Autos, ein Fahrrad und Bargeld.

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Darüber hinaus fiel den Einsatzkräften ein Mercedes ins Auge, dessen Karosse an vielen Stellen durchgerostet war. Die Bremsscheiben waren demnach so auffällig, dass sich nun ein Gutachter das Fahrzeug genau anschaut. Erst wenn Reparaturen durchgeführt worden sind, dürfe der Besitzer seine Fahrt fortsetzen. Zusätzlich bekommt er eine Ordnungswidrigkeitenanzeige, weil die Betriebserlaubnis erloschen war.

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Alkohol am Steuer

Am Auto eines 47-Jährigen, der mit seinem Opel zuvor gegen 14.40 Uhr in die Kontrollstelle auf der Heerstraße gefahren war, gab es zwar nichts zu kritisieren. Der Mann hatte allerdings Alkohol getrunken. Ein Arzt entnahm dem Verkehrssünder auf der Wache eine Blutprobe.

Im Duisburger Norden hielten die Uniformierten drei Autofahrer an, bei denen der Verdacht besteht, dass ein Scheinhalter die Fahrzeuge auf sich zugelassen hat. Dies werde nun genauer überprüft. Sollte sich der Verdacht bestätigen, wird ein Strafverfahren wegen der mittelbaren Falschbeurkundung eingeleitet.

Insgesamt schrieben die Polizisten zehn Anzeigen: unter anderem wegen Trunkenheit im Verkehr, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Darüber hinaus fertigten sie 14 Ordnungswidrigkeitenanzeigen und erhoben zehn Verwarngelder wegen diverser Verkehrsverstöße.

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