Stand-Up-Paddling

Wie sich Bochumer Kanuten eine große Meisterschaft angelten

| Lesedauer: 3 Minuten
Der Bochumer Carsten Schröer (rechts) im Juni 2018 bei der Stand-Up-Paddling-Stadtmeisterschaft in Bochum-Dahlhausen. Jetzt organisiert er die Deutschen Meisterschaften in dieser Trendsportart.

Der Bochumer Carsten Schröer (rechts) im Juni 2018 bei der Stand-Up-Paddling-Stadtmeisterschaft in Bochum-Dahlhausen. Jetzt organisiert er die Deutschen Meisterschaften in dieser Trendsportart.

Foto: Socrates Tassos / FUNKE Foto Services

Bochum-Linden/-Dahlhausen.  Das letzte ganz große Sportevent der Linden-Dahlhauser Kanuten liegt lange zurück. Jetzt richten sie eine Deutsche Meisterschaft aus.

Große Freude herrscht rund um den Jahreswechsel beim Linden-Dahlhauser Kanu-Club (LDKC). Denn kurz vor Jahresfrist erhielten die Kanuten aus dem Bochumer Südwesten die frohe Kunde, in 2021 eine Deutsche Meisterschaft austragen zu dürfen. Eine große Ehre, aber zugleich auch eine echte Herausforderung.

Vom 18. bis 19. September 2021 wird der LDKC an der Ruhrmühle in Dahlhausen die Deut­schen (Flachwasser-)Meisterschaften im Stand-Up-Paddling (SUP) austragen. Bei dieser Trendsportart steht man auf einer Art Surfbrett und bewegt sich mit einem langen Paddel fort. Ein Sport, der immer beliebter wird.

+++ Sie wollen keine Informationen rund um Bochum verpassen? Dann können Sie hier unseren Newsletter für Bochum abonnieren. Jeden Abend schicken wir Ihnen die Nachrichten aus der Stadt per Mail zu. +++

Auch beim LDKC. Die Linden-Dahlhauser Kanuten hatten zuletzt fünf Mal die NRW-Meisterschaften im SUP ausgerichtet. Und das so erfolgreich, dass man nun den Zuschlag für die Deutschen Meisterschaften bekam. "Wie gut das bei uns geklappt hat, hat in der Community natürlich die Runde gemacht", weiß Manfred Wittmann, Sprecher des LDKC. Alle Aktiven seien damals begeistert gewesen von der Organisation.

"Daraufhin haben wir uns beim Verband für die Deutschen Meisterschaften beworben und den Zuschlag vor einem Mitbewerber bekommen", freut sich Wittmann, der diesen Erfolg somit als Lohn für die gute Arbeit in der Vergangenheit sieht. "Das ist für uns schon eine gewisse Auszeichnung."

Doch nach der anfänglichen Freude ist nun Arbeit angesagt. "Denn so eine Deutsche Meisterschaft ist schon etwas anderes als eine Rennsport-Regatta", weiß Manfred Wittmann. Zum Vergleich: Bei den NRW-Titelkämpfen im Stand-Up-Paddling waren es 50 bis 60 Teilnehmer, jetzt bei den "Deutschen" werden es mit 160 mehr als doppelt so viele sein. Zahlreiche Spitzensportler erwarte man an der Ruhrmühle, so Wittmann.

+++ Aktuelle Fallzahlen aus Bochum, neue Verordnungen, neue Erkenntnisse der Impfstoff-Forschung: Das Corona-Update hält Sie auf dem Laufenden. Hier kostenlos für den Newsletter anmelden! +++

Umso froher ist man beim LDKC, einen SUP-erfahrenen Mann wie Carsten Schröer in den eigenen Reihen zu wissen. "Er wird mit unserem Organisationsteam nun schon mit den Vorbereitungen beginnen", berichtet Manfred Wittmann, der aber sicher ist, dass sich alle Mitglieder am reibungslosen Ablauf der DM beteiligen. "Und wenn es nur darum geht, Bratwürste zu grillen." Vorrangig gehe es nun allerdings darum, alle erforderlichen Genehmigungen einzuholen.

+++ Hier finden Sie unsere interaktive NRW-Karte mit allen aktuellen
Corona-Fallzahlen +++

So eine große Sportveranstaltung gab es beim LDKC lange nicht mehr. "Ganz früher haben wir in Dahlhausen einige internationale Regatten durchgeführt", erinnert sich Wittmann. Doch dann sei der Kemnader See gekommen. Fortan wurden die großen Events dort ausgetragen. Umso größer ist an der Ruhrmühle nun der Stolz und die Hoffnung, wieder an frühere Zeiten anknüpfen zu können.

Weitere Nachrichten aus Bochum lesen Sie hier.

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Bochum

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben