Ruhr-Uni Bochum

Mundspülung gegen Coronavirus: Forscherin gewinnt Preis

Stephanie Pfänder von der Ruhr-Universität Bochum beschäftigt sich seit Jahren mit neu auftretenden Viren. Nun hat sie einen Preis für ihre Forschung zum Coronavirus bekommen.

Stephanie Pfänder von der Ruhr-Universität Bochum beschäftigt sich seit Jahren mit neu auftretenden Viren. Nun hat sie einen Preis für ihre Forschung zum Coronavirus bekommen.

Foto: RUB, Marquard

Bochum.  Eine Virologin an der Ruhr-Uni Bochum hat bewiesen, dass manche Mundspülungen gegen das Coronavirus helfen können. Dafür bekam sie einen Preis.

Die Virologin Prof. Stephanie Pfänder hat für ihre Forschungen zum Coronavirus an der Ruhr-Universität Bochum einen Wissenschaftspreis bekommen. Viel Aufsehen erregte die damals 35-Jährige im Dezember 2020 mit ihrer Studie, dass bestimmte Mundspülungen in Zellkulturen antiviral gegen Sars-Cov2 wirken.

Stephanie Pfänder forscht seit vielen Jahren an Coronaviren. Mit Ausbruch der Pandemie habe die Forschung ungeahnte Aktualität gewonnen, heißt es von der Ruhr-Universität. Sie habe sich außerdem damit beschäftigt, welche Desinfektionsmittel gegen Sars-Cov2 wirken und wie lange das Virus auf welchen Oberflächen infektiös bleibt.

Coronavirus-Expertin an der Ruhr-Uni-Bochum bekommt einen Preis

Die Juniorprofessorin der Abteilung für Molekulare und Medizinische Virologie an der Ruhr-Uni wurde deshalb mit dem Wissenschaftspreis Klinische Virologie der Deutschen Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten und der Gesellschaft für Virologie ausgezeichnet.

„Neben herausragenden Arbeiten in der Grundlagenforschung hat sie wichtige Arbeiten auf dem Thema der klinischen Virologie mit einem Bezug zu Themen der öffentlichen Gesundheit publiziert“, so die Ruhr-Uni.

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