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Bermudadreieck: Platz gesperrt, Stadt will keinen „Hotspot“

Der Konrad-Adenauer-Platz im Bermudadreieck ist freitags und samstags gesperrt.

Der Konrad-Adenauer-Platz im Bermudadreieck ist freitags und samstags gesperrt.

Foto: Dirk Krogull

Bochum.  Der Konrad-Adenauer-Platz am Bermudadreieck in Bochum ist seit Kurzem freitags und samstags gesperrt. Stadt und Besitzer erläutern den Grund.

Der Konrad-Adenauer-Platz am Bermudadreieck Bochum ist seit wenigen Wochen Freitag- und Samstagabend gesperrt. Er habe „sich zu einem weiteren Hotspot entwickelt“, heißt es dazu auf Nachfrage von der Stadt Bochum. Deshalb werde ein Teil des Platzes nun in Absprache mit dessen Besitzer Leo Bauer Freitag- und Samstagabend gesperrt.

„Wir begrüßen diese Maßnahme, um die Situation dort zu entzerren“, sagt Stadtsprecher Thomas Sprenger und weist gleichzeitig darauf hin, dass auch der Stattstrand noch geöffnet habe.

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Von Leo Bauer, dem das Areal gehört, heißt es auf Nachfrage zu der Sperrung: „Ein Teilbereich des Adenauerplatzes wird nur an Freitag- und Samstagabenden für einige Stunden gesperrt, um vor allem das Bedienungspersonal, aber auch die Lichtkunstbühne, die Gastronomie-Einrichtungen, den Brunnen und die Pflanzen des Platzes gegen nächtlichen Vandalismus zu schützen.“

Offenbar aus gutem Grund. „Leider hat es Probleme gegeben, die uns dazu veranlasst haben, den Gastronomiebereich des Konrad-Adenauer-Platzes besser zu schützen“, teilt Leo Bauer mit, ohne auf Einzelheiten eingehen zu wollen.

Sicherheitsdienste in Anspruch zu nehmen sei in größeren Gastronomiebetrieben durchaus normal. „Das von uns erstmals am 3. September eingeschaltete Security-Unternehmen ist zum Beispiel schon seit längerer Zeit auch für das ,Three-Sixty’ tätig.“

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