Corona-Pandemie

Bergmannsheil Bochum startet mehrsprachige Impfkampagne

Das Universitätsklinikum Bergmannsheil startet eine pfiffige Impfkampagne. Mitarbeitende werben in jeweiliger Heimatsprache für die Corona-Schutzimpfung.  

Das Universitätsklinikum Bergmannsheil startet eine pfiffige Impfkampagne. Mitarbeitende werben in jeweiliger Heimatsprache für die Corona-Schutzimpfung.  

Foto: Bergmannsheil

Bochum.  Eine mehrsprachige Impfkampagne startet das Bergmannsheil-Krankenhaus in Bochum. Die Klinik hat sich etwas Pfiffiges dazu einfallen lassen.

Das Universitätsklinikum Bergmannsheil hat eine multilinguale Impfkampagne gestartet: „Vakcinacija spašava živote! Das ist bosnisch und bedeutet übersetzt „Impfen rettet Leben!“. Dieses Motto überschreibt des Krankenhauses. Beschäftigte aus allen Bereichen des Krankenhauses erläutern darin, warum sie sich gegen Covid-19 haben impfen lassen. Übrigens gehen sie mit guten Beispiel voran. Wie die Klinik mitteilt, sind bereits 94 Prozent des Personals gegen Covid-19 geimpft.

Ansprache in der jeweiligen Muttersprache

In der aktuellen Kampagne sprechen die Mitarbeitenden in ihren jeweiligen Mutter- oder Zweitsprache. Die Statements sind zusätzlich in deutscher Sprache untertitelt. Die Idee: Menschen in verschiedenen Sprachräumen zu erreichen und ihnen die Vorteile einer Schutzimpfung nahezubringen. Ab Oktober werden die Videostatements über die Bergmannsheil-Accounts auf den sozialen Netzwerken Facebook, Instagram, Twitter, LinkedIn und YouTube veröffentlicht.

Sorge vor schweren Krankheitsverläufen

Die Klinik möchte jetzt die hohe eigene Impfquote noch weiter ausbauen, zugleich aber auch andere Menschen außerhalb der Klinik gewinnen, sich für eine Schutzimpfung zu entscheiden. Mit Blick auf den Herbst mahnen viele Expertinnen und Experten, dass die derzeitige Impfquote in der Bevölkerung in Deutschland nicht ausreichen würde, um eine mögliche weitere Corona-Welle effektiv zu verhindern. Die Folgen könnten wieder steigende Krankenhauseinweisungen von Covid-19-Patientinnen und -Patienten und viele schwere Krankheitsverläufe sein.

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