Die Aufräumarbeiten im Kader des VfL Bochum schreiten in diesem Sommer weiter voran, und erneut gibt der Verein einen Spieler ab, der erst im vergangenen Sommer gekommen war. Der Franzose Mathis Clairicia kehrt zurück in sein Heimatland und schließt sich dem FC Sochaux-Montbeilard an. Der Klub spielt in der dritten Liga.

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Nach Informationen dieser Redaktion bekommt der VfL für den 23-Jährigen keine nennenswerte Ablösesumme, vielmehr wollten die Verantwortlichen den Flügelstürmer möglichst schnell transferieren. Sein Vertrag wäre noch bis 2028 datiert gewesen. Clairicia hätte unter Trainer Uwe Rösler ohnehin keine Rolle mehr gespielt. Dies bekam er vom Trainer und den Verantwortlichen um Simon Zoller, Direktor Lizenz beim VfL Bochum, bereits nach der abgelaufenen Saison zu hören. Den gesamten Sommer über suchten sowohl der Spieler als auch der Verein nach einem neuen Arbeitgeber, der nun gefunden ist.

Clairicia war Fehltransfer des VfL Bochum

Clairicia kam im vergangenen Sommer unter dem damaligen Sport-Geschäftsführer Dirk Dufner aus der dritten französischen Liga LB Châteauroux nach Bochum. Die Verantwortlichen, die seit einigen Monaten nicht mehr in Bochum wirken, wagten in ihm ein Experiment, das schlussendlich gänzlich scheiterte. Noch unter Dieter Hecking und auch Interimstrainer David Siebers kam er zu Einsätzen. Als Rösler übernahm, gehörte Clairicia aber nur noch zum Trainingskader. Schon in der Rückrunde wurde er an den portugiesischen Erstligisten FC Alverca ausgeliehen.

VfL Bochum Dufner
VfL Bochums Sport-Geschäftsführer begrüßte Mathis Clairicia, der Stürmer wechselte im vergangenen Sommer aus Frankreichs 3. Liga zum Zweitligisten VfL.© VfL | Vfl Bochum

Clairicia ist damit bereits der 14. Abgang in diesem Sommer beim VfL Bochum. Einzig für Cajetan Lenz gab es die nationale Rekordablöse von zehn Millionen Euro durch den Wechsel zur TSG Hoffenheim. Neben Clairicia soll auch der Stürmer Ibrahim Sissoko noch zeitnah den Verein verlassen. Auch er ist vom Trainingsbetrieb freigestellt und soll sich nach einem neuen Verein umschauen. Er weilt derzeit in Frankreich.