Nun ist der Deal amtlich: Der VfL Bochum hat nach Zehner Berkan Taz vom SC Verl seinen zweiten Neuzugang für die kommende Saison vermeldet. Wie diese Redaktion bereits Anfang Mai berichtete, wechselt Enis Cokaj zum Zweitligisten.

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Der 27-jährige albanische Nationalspieler (sechs Einsätze) spielte in der vergangenen Saison auf Leihbasis für den griechischen Erstligisten Levadiakos, sein Vertrag bei seinem Stammklub Panathinaikos Athen endet im Sommer. Der Sechser kommt ablösefrei und unterschrieb beim VfL einen Vertrag über zwei Jahre bis zum Sommer 2028. Zudem gibt es nach unseren Informationen eine Option für eine weitere Spielzeit.

VfL Bochum findet mit Cokaj die gewünschte Holding Six
Der 1,82 Meter große Mittelfeldmann, der als Defensivstratege und knallharter Abräumer auf der Sechs seine Stärken hat, wurde beim kroatischen Klub NK Lokomotiva Zagreb ausgebildet, feierte dort seinen Durchbruch als Profi, ehe er 2022/23 zum griechischen Spitzenklub Panathinaikos wechselte und unter anderem in der Qualifikation für die Champions League zum Einsatz kam. In den letzten beiden Jahren war er an Levadiakos Livadia verliehen und dort eine feste Größe.
Cokaj soll beim VfL die klassische „Holding Six“ im System von Trainer Uwe Rösler werden. Mit seiner robusten Spielweise, Stärken im Stellungsspiel und bei Zweikämpfen am Boden sowie dem langen Ball auf die Flügel passt er zumindest von den Anlagen gut ins Anforderungsprofil für die kommende Saison. Er soll dem Achter beim VfL den Rücken freihalten. Die Spieler um ihn herum sollen möglichst spielerische Qualitäten mitbringen.

Zoller schwärmt von Cokaj: „Kampf, Zusammenhalt, Demut“
„Er ist ein Spieler, der niemals aufgibt und genau die Attribute mitbringt, die wir für unsere VfL-DNA benötigen: Kampf, Leidenschaft und Herz auf dem Platz, Zusammenhalt, Demut und Respekt im Mannschaftsgefüge“, sagt Simon Zoller, Direktor Lizenzfußball beim VfL, in der Mitteilung des Vereins. „Wir sind froh, dass er sich für uns entschieden hat und absolut überzeugt, dass er seine Eigenschaften einbringen wird, die für eine erfolgreiche Saison unabdingbar sind.“
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Cokaj verfolgte bereits den 2:1-Heimsieg des VfL gegen Fürth auf der Tribüne des Ruhrstadions. „Dieser Verein hat eine spezielle Historie, steht für besondere Werte und hat unglaublich enthusiastische Fans – das ist genau das, weshalb ich den Fußball liebe“, sagt Cokaj in der Vereinsmitteilung. Den Kontakt gibt es schon lange, Cokaj schwärmt schon jetzt: „Ich habe mir bereits einige Videos nach Siegen aus dem Ruhrstadion angeschaut und sofort Gänsehaut bekommen. Das sind die Momente, für die man als Spieler arbeitet. Ich kann es kaum erwarten, vor diesen emotionalen Fans aufzulaufen und verspreche, dass ich alles dafür tun werde, damit wir in Zukunft solche Momente gemeinsam erleben werden.“







