Mit Druck ging der VfL Bochum in das Abstiegsduell gegen Eintracht Braunschweig. Nur noch drei Punkte Vorsprung hatte der Ruhrgebietsklub vor dem Spieltag auf einen Abstiegs- und Relegationsrang. Doch mit einem deutlichen Lebenszeichen meldete sich der VfL vor heimischem Publikum zurück: Einen 4:1-Sieg durfte die Mannschaft von Trainer Uwe Rösler am Ende bejubeln. Die Partie zum Nachlesen im Ticker:
VfL Bochum gegen Eintracht Braunschweig: die Partie zum Nachlesen im Ticker
„Mit Herz und Verstand“ sollte sein Team gegen eine drohende Krise ankämpfen nach zwei bitteren Pleiten, erklärte Trainer Uwe Rösler am Freitag. Die Stimmung im Team sei gut, alle würden mitziehen. Dabei kann er auf alle Stammkräfte dieser Saison zählen, auch wenn der eine oder andere wie Mats Pannewig leicht angeschlagen ist.

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Der Ex-Braunschweiger Gerrit Holtmann brachte die Bochumer in der 13. Minute in Führung. Ein Tor des zweiten ehemaligen Eintracht-Stürmers Philipp Hofmann wurde wegen eines vorangegangenen Foulspiels wieder aberkannt (30.).
Die Treffer von Koji Miyoshi (45.+5), Farid Alfa-Ruprecht (68.) und Hofmann per Foulelfmeter (90.+5) zählten danach aber. Der 33-jährige Hofmann war an allen Toren als Vorbereiter oder Vollstrecker beteiligt. Die Bochumer befreiten sich dadurch selbst aus der Abstiegszone. Denn der Braunschweiger Anschlusstreffer zum 1:3 durch Lino Tempelmann (84.) fiel zu spät.
Ex-Braunschweiger Holtmann überragt
Braunschweig begann sehr mutig und hatte bereits nach 21 Sekunden die erste Torchance. Nach dem 0:1 fehlte aber in vielen Bereichen die Zweitliga-Tauglichkeit. Vorne blieb es ungefährlich. Hinten verteidigte die Eintracht grob nachlässig.
Zwar traf Jovan Mijatovic in der 38. Minute per Freistoß nur den Pfosten. Ansonsten hatte aber fast nur noch Bochum Chancen für noch mehr Treffer. Allein der überragende Holtmann lief noch zweimal frei auf das Braunschweiger Tor zu (50./53.), ehe er kurz darauf verletzt ausgewechselt werden musste (55.). dpa





