Der VfL Bochum hat den FC Schalke 04 im Derby zeitweise hergespielt und verdient gewonnen. Sportlich geht es immer weiter bergauf, während auch auf dem Transfermarkt stark gearbeitet wurde.
Nach dem Derbysieg gegen den FC Schalke 04 (2:0) kann der VfL Bochum in der Zweiten Liga etwas aufatmen. Der Erfolg soll für die kommenden Wochen Rückenwind geben – erst recht, wenn es am Freitag schon gegen Preußen Münster weitergeht. In einer neuen Folge „Inside VfL - Der Stadtwerke-Bochum-Talk der WAZ und Radio Bochum“ spricht Moderatorin Annalena Fedtke mit den beiden VfL-Reportern Stefan Döring und Ralf Ritter über den Derbysieg, die Rollen von Callum Marshall und Gerrit Holtmann und die Auswirkungen auf die Rückrunde. Zudem ist das Transferfenster nun dicht. Der VfL Bochum hat insgesamt elf Spieler transferiert – fünf sind gekommen, sechs sind (vorerst) weg. Hat der VfL seinen Kader dabei verstärkt? Wie arbeitet das neue Kompetenzteam und wie sind die einzelnen Spieler einzuschätzen?
Mit dem Derbysieg gegen den FC Schalke 04 (2:0) im Rücken geht es für den VfL Bochum am Freitagabend direkt ins nächste Spiel in der Zweiten Liga. Die Mannschaft von Uwe Rösler reist ein paar Kilometer in Richtung Norden zu Preußen Münster (18.30 Uhr, Sky) und trifft nach den ersten drei Spielen in diesem Jahr gegen die drei Spitzenteams der Liga nun auf einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Schließlich gehe es aktuell um nicht mehr als eben den Verbleib in der zweiten Liga, wie der 57-Jährige bei jeder Gelegenheit betont.
Entsprechend wichtig ist die Partie aus Bochumer Sicht. Mit einem zweiten Sieg in Serie könnte sich die Mannschaft möglicherweise vorerst so richtig von den Abstiegsrängen absetzen. Bislang nämlich beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz „nur“ sechs Punkte. Auf Preußen Münster sind es derzeit fünf Punkte.
Die Pressekonferenz mit Uwe Rösler zum Nachlesen
In das Jahr 2026 ist die Mannschaft unter Rösler gut gestartet, konnte gegen Darmstadt 98, die SV Elversberg und Schalke 04 fünf Punkte holen. Unter dem Trainer, der seit Oktober im Amt ist, hat der VfL Bochum inzwischen 23 Punkte geholt – aber die Siegstatistik ist noch ausbaubar. Immer wieder machen sich die Bochumer das Leben nämlich selbst schwer. Wie etwa im Heimspiel gegen Darmstadt 98, als der VfL durchaus hätte gewinnen können. Ein Sieg gegen Preußen Münster wäre daher auch für den Trainer die wichtige Bestätigung, dass sich seine Mannschaft weiter auf dem richtigen Weg befindet.
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