Der Afrika Cup läuft - und Mali darf sich mit Ibrahima Sissoko vom VfL Bochum durchaus Hoffnungen auf den Titel machen. Das Land gilt als Mitfavorit, hat sich gegen einen Underdog aber gleich einmal nicht mit Ruhm bekleckert.

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Gegen Sambia war Mali eigentlich hochüberlegen, hat aber nur ein Tor erzielt. Lassine Sinayoko hat die Westafrikaner nach 61 Minuten in Führung gebracht. Zuvor hatte der ehemalige Stuttgarter El Bilal Touré schon einen Elfmeter verschossen (42.). Die Strafe folgte tief in der Nachspielzeit. Mit Patson Daka erzielte der wertvollste Spieler im Kader nach 92 Minuten tatsächlich noch den Ausgleich. Zur ungefähren Einordnung: Mit sieben Millionen Euro misst das Portal „transfermarkt.de“ dem Angreifer von Leicester City fast ein Drittel des gesamten sambischen Kaderwerts von 21,73 Millionen bei.

VfL Bochum: Ibrahima Sissoko kommt bei Mali-Auftakt nicht zum Einsatz

Mali hingegen wird mit 143,35 Millionen Euro gelistet. Mit Yves Bissouma fällt einer der Stars allerdings verletzt aus. Die Westafrikaner sind zudem mit Spielern wie Mamdou Sangaré vom französischen Tabellenführer RC Lens angetreten.

Hannover 96 - VfL Bochum
Ibrahima Sissoko beim 0:0 des VfL Bochum gegen Hannover 96.© dpa | Swen Pförtner

Auf der Bank fand sich Sissoko vom VfL Bochum wieder. „Es ist für uns als Verein eine große Ehre, durch ‚Ibou‘ beim Afrika-Cup vertreten zu sein. Seine Nominierung in den finalen Kader ist die Bestätigung dafür, welch sportlichen Wert er nicht nur für uns hat. Wir wünschen ihm alles Gute und den maximalen Erfolg“, hatte Simon Zoller, Direktor Performance Lizenz der Bochumer, im Vorfeld gesagt. Sissoko ist allerdings nicht zum Einsatz gekommen.

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Mit Gastgeber Marokko wartet nun noch einer der großen Turnierfavoriten auf Mali. Dazu kommt das Duell mit dem Außenseiter Komoren.

Nicht mit dabei ist indes Moussa Sylla. Der Stürmer des FC Schalke 04 hatte sich große Hoffnungen auf eine Nominierung für Mali gemacht. „Ich war sehr überrascht, weil ich es meiner Meinung nach verdient hatte, nominiert zu werden. Wir haben alle sehr viele Opfer gebracht, um für die Nationalmannschaft zu spielen. Aber Fußball ist so: Entweder du findest dich damit ab - oder du gehst unter. Ich unterstütze die Mannschaft zu 100 Prozent während des Afrika-Cups“, hatte er neulich gesagt.