Die Kräfte konnte der VfL Bochum beim 3:0-Sieg bei Greuther Fürth etwas schonen, doch schon am Mittwochabend geht es schon wieder rund an der Castroper Straße. Dann kommt im Achtelfinale des DFB-Pokals der VfB Stuttgart (18 Uhr, ARD). Die Bochumer rechnen sich durchaus Chancen aus, wissen aber ganz genau, dass sie nur als Außenseiter ins Spiel gehen werden.

Wöchentlich
VfL Bochum-Newsletter: Jetzt kostenlos anmelden!
Spielberichte, Transfergerüchte, Analysen, Interviews: Das Wichtigste zum VfL.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Nachdem Trainer Uwe Rösler gegen Fürth auf gleich vier Positionen wechselte - Leandro Morgalla, Philipp Hofmann, Koji Miyoshi und Ibrahima Sissoko rückten in die Mannschaft - könnte er im wichtigen Spiel im DFB-Pokal wieder zurück wechsel. Auf der Pressekonferenz am Dienstagnachmittag ab 14 Uhr hat er dazu Stellung nehmen. „Ich werde eine Mannschaft auf den Platz stellen, die uns mutig im Spiel hält, aber auch gezielte Nadelstiche setzt“, ist sich Rösler sicher.
Pressekonferenz mit Uwe Rösler vor dem Spiel gegen den VfB Stuttgart
Interessant wird auch, welche Spieler überhaupt zur Verfügung stehen werden. Im Auswärtsspiel bei Greuther Fürth musste Gerrit Holtmann nach einem heftigen Schlag auf Schienbein und Wade ausgewechselt werden. Doch schon auf der Pressekonferenz nach dem Spiel offenbarte er, dass „Gerrit ok“ ist. Aber auch Sissoko humpelte, Miyoshi und Hofmann hatten leichte Probleme. Alle sind aber fit, sagte Rösler auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den VfB.
VfL Bochum: Rösler fordert Fans auf, Vollgas zu geben
Einen besonderen Appell richtete er an die Fans des VfL Bochum. „Ich wünsche mir, dass wir zusammen eine Stimmung erzeugen können, wie es gegen Hertha war. Beim Warmmachen, bei der ersten Minute, wenn nötig bis zur 122. Minute“, sagte Rösler. „Wir wollen die Bochum-Atmosphäre unter Flutlicht empfinden. Das beflügelt die Mannschaft und mich. Dann haben wir eine Chance.“ An der Herangehensweise würde es aber auch nichts ändern, sollten die Fans zu Spielbeginn wie in den vergangenen Wochen wieder zwölf Minuten schweigen - aus Protest gegen die geplanten Maßnahmen der Innenministerkonferenz.





