Der Kontakt von Uwe Rösler, dem Trainer des VfL Bochum, zum DFB-U20-Nationaltrainer Hannes Wolf scheint ein guter zu sein. Wie von Rösler erhofft, kamen seine drei Toptalente Cajetan Lenz, Kjell Wätjen und Farid Alfa-Ruprecht beim zweiten Testspiel der deutschen Auswahl gegen Italien am Montag nur zu Kurzeinsätzen.

Wie schon gegen Rumänien (6:0) gab es im Rahmen des Lehrgangs in Spanien auch gegen Italien einen klaren Sieg – 5:0. Erneut avancierte Paris Brunner mit zwei Treffern zum Matchwinner, nachdem er gegen Rumänien dreimal zugelangt hatte.
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VfL-Talente beim DFB-Lehrgang zeitgleich eingewechselt
Für Bochum relevant: Lenz, Wätjen und Alfa-Ruprecht wurden zeitgleich erst in Minute 71 eingewechselt. Gegen Rumänien standen sie alle drei in der Startelf. Kurios: Im ersten Test wurden sie wiederum zeitgleich nach 68 Minuten ausgewechselt. Das VfL-Trio macht es international halt nur gemeinsam.

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Im Ernst: Dahinter stecken natürlich auch die Spielverläufe, die passenden Alternativen im DFB-Team sowie Trainer-Absprachen. Es war Röslers ausdrücklicher Wunsch, dass seine viel gefragten Teenager nicht überlastet werden beim Lehrgang des DFB im spanischen Nova Oliva.
VfL Bochum setzt auf eingespielte Startelf
Denn bereits am Freitag (18.30 Uhr/Sky) steigt ja das nächste wichtige Heimspiel gegen Dynamo Dresden im ausverkauften Vonovia Ruhrstadion. Und alle drei zählten in den letzten drei Pflichtspielen, die der VfL im Pokal und in der Liga allesamt zu Null gewann, zur Startelf.
Francis Onyeka beim dritten Gruppenspiel geschont

Genau wie Francis Onyeka, der von Nationaltrainer Christian Wörns am Dienstagmittag ebenfalls geschont wurde. Der Kapitän der U19 des DFB hatte gegen Japan (2:2) noch getroffen, beim abschließenden dritten Gruppenspiel gegen Gastgeber Wales saß er über die komplette Distanz auf der Bank. Anders als Kacper Koscierski, der beim 3:0-Sieg als Rechtsverteidiger wertvolle Spielpraxis sammelte und bis zum Schluss auf dem Platz war.
Der slowakische Nationalspieler Matus Bero ist zwar wieder in Bochum, kehrte aber verletzt vom 0:6 gegen Deutschland zurück. Eine Diagnose ist noch nicht bekannt. Da der gegen Dresden gesperrte Leandro Morgalla am Dienstagabend mit der U21 noch im Einsatz ist, trainierte am Montag wie am Dienstag das Aufgebot der „Länderspielpause“, also die restlichen Profis abzüglich von Ibrahima Sissoko und Kevin Vogt sowie zuzüglich einiger Talente wie Tom Meyer oder Jonathan Akaegbobi.
Sissoko und Miyoshi fit für Dresden-Spiel
Akaegbobi soll bis zum Dresden-Spiel dabei bleiben und ist auch eine Option für den Kader, nachdem Rösler den 19-jährigen Flügelstürmer nach seinem Einsatz gegen Osnabrück in den höchsten Tönen gelobt hatte.
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Erfreulich: Auch bei der Einheit am Dienstag mit intensiven Spielformen auf kleinen Feldern wirkten auch Ibrahima Sissoko und Koji Miyoshi nach ihren guten 75-Minuten-Einsatzen gegen Osnabrück am Samstag ohne Probleme mit. Miyoshi könnte gegen Dresden starten, Sissoko wird mindestens im Kader sein, sagte Rösler bereits. Auf dem Plan standen Dienstag auch Übungen zum Verschieben der Viererkette. Ebenso wie Torwart Timo Horn ist die gegen Dresden zu erwartende hintere Kette mit Maxi Wittek, Philipp Strompf, Noah Loosli und Felix Passlack ja komplett vor Ort.








