Nach zehn langen Minuten des Wartens pfiff Schiedsrichter Daniel Schlager die Zweitligapartie zwischen dem VfL Bochum und Fortuna Düsseldorf dann doch an. Dabei war der Nebel im Bochumer Ruhrstadion nun noch etwas dichter als zuvor. Der Grund für die Verzögerung: Eine Pyroshow der Anhänger aus der Landeshauptstadt.

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Die Spieler überbrückten die Wartezeit mit Aufwärmübungen und Passspiel-Übungen. Sowohl David Siebers als auch Daniel Thioune nutzten die Zwangspause für Gespräche mit einzelnen Spielern.

Dass Schlager zehn Minuten mit dem Anpfiff wartete, erschien allerdings kaum notwendig. Der Nebel im Ruhrstadion war nicht so dicht, dass man nichts hätte sehen können. Eine Rolle spielte laut Fortuna-Trainer Daniel Thioune allerdings, dass die Kameras für die Torlinientechnologie beeinträchtigt waren. Die Pause hätten seine Spieler aber gut verkraftet. „Das muss man dann in der Situation mal aushalten“, sagte der Düsseldorfer Coach und konnte sich einen Seitenhieb nicht verkneifen.

Denn das nächste Kuriosum folgte in der 18. Minute, als plötzlich das Flutlicht an einem Mast ausfiel. Schiedsrichter Schlager unterbrach die Partie kurz, ließ dann aber weiterspielen, als die drei weiteren Masten für ihn offenbar noch genug Helligkeit auf den Rasen brachten. Das Flutlicht am Gästeblock blieb allerdings auch die folgenden Minuten noch aus. Erst in der 26. Minute gingen die Lampen wieder nach und nach an.