Zum Abschluss der großen Saisoneröffnung hat sich der VfL Bochum noch einmal den ultimativen Härtetest organisiert. Gegen Bayer 04 Leverkusen gab es am Ende zwar ein 0:2, doch der VfL Bochum überzeugte über weite Strecken. Schon nach drei Minuten tauchte allerdings zunächst Patrik Schick erstmals frei vor Vizekapitän Timo Horn auf, scheiterte jedoch am neuen Bochumer Vizekapitän. Leverkusen machte weiter Druck und legte defensive Schwächen des VfL offen. Nach 24 Minuten wurden die erstmals bestraft, als Horn den Ball nicht klärte und dieser über den Umweg Exequiel Palacios bei Jonas Hofmann landete – 0:1.

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„Wir haben gesehen, woran wir arbeiten müssen. Die ersten 20, 25 Minuten waren wir nicht so aktiv gegen den Ball, wie wir es hätten sein müssen. Da erlauben wir uns einen Fehler zu viel, nach dem das 0:1 fällt. Danach haben wir es in den Griff bekommen und Chancen gehabt“, sagte Trainer Dieter Hecking. Der VfL hatte schon bis dahin durchaus gefällig nach vorne kombiniert und tat das auch nach dem Rückstand. Mit dem Unterschied, dass Bayer Leverkusen aggressiv nach vorne verteidigenden Bochumern immer weniger entgegenzusetzen hatte. „Ich würde mir wünschen, dass man da auch mal ein Tor macht“, sagte Hecking.

Der Zweitligist riss das Spiel mehr und mehr an sich. Bezeichnend: Moritz Broschinski holte sich den Ball auf letzter Linie von Robert Andrich und bediente gleich Philipp Hofmann. Dessen Flanke hätte der starke Mats Pannewig zum 1:1 verwerten müssen, scheiterte jedoch freistehend an Mark Flekken (39.). Stattdessen stellte Patrick Schick nur sechs Minuten später nach starker Horn-Parade mit dem Pausenpfiff auf 0:2 (45.). „Das darf nicht passieren, auch wenn das von Leverkusen sehr gut gespielt ist. Wir hatten eine ähnliche Situation, haben die aber nicht zu Ende gespielt bekommen. Da sieht man dann den Unterschied.“
VfL Bochum überzeugt auch nach der Pause und ist bereit für Darmstadt
Auch nach der Pause hielt VfL-Trainer Dieter Hecking an seiner weitgehenden A-Elf fest, brachte lediglich Romario Rösch für Felix Passlack und Ibrahim Sissoko für Philipp Hofmann. Sissoko hatte auch gleich wieder die erste Chance, scheiterte aber freistehend am Pfosten. Bochum blieb dran, von Leverkusen kam nicht mehr viel. „Wir haben von der Anordnung und dem Anlaufen her etwas umgestellt. Dann war der Mut da, nach vorne durchzudecken. Man hat gesehen, dass wir sehr aggressiv spielen können“, sagte Hecking.
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Erst mit zunehmenden Wechseln in der Schlussphase versiegte der Spielfluss mehr und mehr. Der VfL Bochum hat jedoch vor allem in der ersten Halbzeit gezeigt, dass sie bereit sind für die zweite Liga. Dementsprechend fiel auch Heckings Bilanz aus: „Wir hatten auch in der zweiten Halbzeit wieder große Tormöglichkeiten und hätten einen Elfmeter bekommen können. Das Fazit ist positiv.“ Am kommenden Samstag geht es zum SV Darmstadt 98.








