Lukas Daschner war gerade dazu bereit, ein neues Kapitel in seiner Karriere aufzuschlagen. Doch schon nach wenigen Tagen nach seinem festen Wechsel vom VfL Bochum zum Schweizer Erstligisten FC St. Gallen muss er einen schweren Rückschlag verkraften. Der 26-Jährige hat sich im Training schwer am Knie verletzt.

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„Nur zwei Tage nach seiner Ankunft beim FCSG muss Lukas Daschner eine bittere Zwangspause einlegen. Im erst zweiten Training sprang dem Deutschen in einem Zweikampf die Kniescheibe im linken Knie heraus. Da ein operativer Eingriff notwendig ist, wird Daschner dem FCSG mehrere Monate nicht zur Verfügung stehen“, teilte der Verein am Mittwoch mit.
Daschner-Wechsel wurde erst am Montag offiziell
Daschner war erst zu Wochenbeginn offiziell von Bochum nach St. Gallen gewechselt. Schon in der Rückrunde der vergangenen Saison lief er für die Schweizer auf, war verliehen. Ein fester Wechsel deutete sich lange an, weil VfL-Trainer Dieter Hecking mehr von Daschner erwartet hatte. Auch der Spieler selbst wollte nicht an der Castroper Straße weitermachen. Die festgeschriebene Ablösesumme zahlte St. Gallen zwar nicht, doch am Ende einigten sich die Verantwortlichen auf einen guten Deal für alle Seiten. Nach Informationen kassierte der VfL Bochum 650.000 Euro an Sockelablöse, die bis auf knapp eine Millionen Euro steigen kann.
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„Anhand des Beispiels von Lukas Daschner sieht man, wie sinnvoll und zielgerichtet selbst kurzfristige Leihen sein können. Er hat sich einen Wert für sein neues Team erspielt, es ist für alle Seiten – Spieler, abgebender und aufnehmender Verein – eine lohnende Entscheidung gewesen“, erklärte VfL-Sportgeschäftsführer Dirk Dufner in der Mitteilung des Klubs.
Fußballerisch hatte der gebürtige Duisburger in der 2. Liga beim FC St. Pauli überzeugt, in der Bundesliga konnte er sich in anderthalb Jahren beim VfL Bochum aber nicht entscheidend durchsetzen, war meist nur Joker oder blieb auf der Bank, ehe er im Winter ausgeliehen wurde. Sein Vertrag beim VfL lief nur noch ein Jahr - ein Verkauf war also zwingend in diesem Sommer, um noch einen Transfererlös zu erzielen.







