Nach dem unrühmlichen Ende seiner Zeit beim VfL Bochum meldete sich Manuel Riemann im Trikot des SC Paderborn zurück auf der Fußball-Bühne. Der 36-Jährige verbrachte die Rückrunde der abgelaufenen Saison als Stammkeeper beim Zweitligisten, der als Tabellenvierter den Aufstieg verpasste.

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Doch nun steht Riemanns Zeit beim SCP schon wieder vor dem Ende. Der erfahrene Keeper, dessen Vertrag noch ein Jahr lang läuft, wurde von seinem Verein für Gespräche mit potenziellen neuen Arbeitgebern freigestellt. Er fehlte beim Trainingsauftakt.

SC Paderborn: Dennis Seimen wird neue Nummer 1

Die Paderborner haben bereits eine neue Nummer eins verpflichtet. Der 19 Jahre alte Dennis Seimen soll Riemanns Platz einnehmen. Er kam per Leihe vom VfB Stuttgart.

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Wohin es Riemann zieht, ist noch offen. Gemunkelt wird über einen Transfer zum 1. FC Köln. Dorthin könnte der langjährige Bochumer Lukas Kwasniok folgen. Der Trainer wechselte aus Paderborn zum Bundesliga-Aufsteiger und gilt als Riemann-Fan, holte ihm im Winter ja auch nach Paderborn.

Lukas Kwasniok, neuer Trainer des 1. FC Köln.
Lukas Kwasniok, neuer Trainer des 1. FC Köln.© Federico Gambarini/dpa | Federico Gambarini

In Köln müsste sich Riemann aber wohl mit der Rolle als Ersatzmann anfreunden. Marvin Schwäbe gilt zwischen den Pfosten als gesetzt. Die Stellvertreter-Posten sind aktuell aber noch unbesetzt. Als Nummer drei ist ein Talent aus den eigenen Reihen eingeplant, in der Vorbereitung dürfen sich die U19-Keeper Mikolaj Marutzki sowie Luis Hauer zeigen.

Ex-Bochumer Riemann: Spur zum 1. FC Köln

Den Posten der Nummer zwei würde Sportdirektor Thomas Kessler hingegen gerne mit einem erfahrenen Torhüter besetzen. Und da käme der Kwasniok-Vertreter Riemann infrage, der bei einem Wechsel wieder näher an seinem Wohnort Mönchengladbach arbeiten könnte.

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Ob es tatsächlich so kommt, bleibt jedoch ungewiss. Riemann ist nicht der erste Spieler von Kwasnioks Ex-Klub Paderborn, der als Neuzugang im Rheinland gehandelt wird. „Ich bin verwundert, dass da jeder Name mal aufploppt. Ab und zu habe ich gedacht, dann hätte ich auch da bleiben können und es nächstes Jahr noch mal versuchen können“, hatte Kwasniok dazu vergangene Woche bei seiner Vorstellung gesagt. „Ich schätze die Jungs. Das sind fantastische Spieler. Aber ich bin jetzt beim 1. FC Köln und das ist noch mal eine Kategorie höher in der Bundesliga.“