Das Herz einiger Fußballfans dürfte höher geschlagen haben, als sie am Mittwochabend auf Social Media unterwegs waren. Denn Peter Neururer hat sein Comeback auf die Trainerbank angekündigt. „Schon ganz bald seht ihr mich wieder an der Seitenlinie“, schreibt der 70-Jährige zu einem Bild, auf dem er zu sehen ist. Dazu die Logos der Bundesliga, der zweiten Liga, der 3. Liga, der spanischen La Liga, sowie der Kleinfeld-Formate Icon League, Baller League und Kings League.

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Die Reaktionen auf die Rückkehr der Trainer-Legende sind vor allem positiv. „PETER WECHSELT ZUM FC BAYERN“, kommentierte etwa der Rapper „Finch“ bei Instagram. Dass Neururer den fest im Sattel sitzenden Kompany beerbt, ist allerdings mehr als unwahrscheinlich. Auch eine Retter-Mission erscheint ob des Zeitpunkts der Verkündung eher ausgeschlossen. Neururer ist immer ein schnell genannter Kandidat, wenn ein Trainerstuhl frei wird. In Anlehnung an seinen Ruf, ein „Feuerwehrmann“ zu sein, wird der aus seinem Porsche steigende Neururer gerne per Fotomontage an den Ort des Geschehens verfrachtet.
Nur einer kann jetzt helfen. #Neururer #S04
— FUMS (@fums_magazin) March 2, 2019
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Hilfsbereit: @fums_magazin pic.twitter.com/wcTpCsIH83
Icon League? Neururer will Gerücht nicht kommentieren
Laut der „Rheinischen Post“ soll es aber kein Profiklub sein, den der 70-Jährige betreuen wird. Stattdessen soll es das Icon-League-Team FK Motor Neufünfland werden. Die Hallenfußball-Liga von Weltmeister Toni Kroos und Streamer Elias Nerlich wird immer montags in Düsseldorf ausgetragen.
Auf Nachfrage dieser Redaktion wollte Neururer zu diesem konkreten Gerücht nichts sagen. „Es sieht sehr gut aus. Wir haben schon viele Gespräche geführt. Ich gehe davon aus, dass sich am Sonntagabend alles auflösen wird.“ Dieser Zeitpunkt spricht nicht für einen Profiverein. Die erste, zweite und dritte Liga endet am kommenden Wochenende. Dafür spricht die Aufmachung, bei der Neururer erst die Gerüchteküche anheizt, um dann am Sonntagabend die Auflösung zu präsentieren, für ein Format wie die Icon League. Einem Profiverein wäre dieser Rummel wohl eher nicht recht.

Wäre Neururer nach seinen Erfolgen, aber auch seiner langen Auszeit, noch einmal bereit für eine Traineraufgabe im Profibereich? „Es hängt immer davon ab, wie ich angesprochen werde, ob Interesse da ist, und wie meine Aufgaben aussehen sollen“, sagte er. Sein Amt bei der Spielergewerkschaft VDV werde er aber ganz normal fortführen. Mehr will Neururer nicht verraten. Zumindest bis Sonntagabend.
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Peter Neururer genießt nicht nur in Bochum Legendenstatus
Peter Neururer ist mittlerweile seit 40 Jahren im Trainergeschäft. Im Ruhrgebiet stand er bei Rot-Weiss Essen, Schalke 04, beim VfL Bochum und beim MSV Duisburg unter Vertrag. Weil Klubs ihn immer wieder in entscheidenden Phasen des Abstiegskampfs holten und sich kurzfristigen Erfolg versprachen, wurde Neururer mit der Zeit als „Feuerwehrmann“ bekannt. Legendenstatus hat er sich unter anderem beim VfL Bochum erarbeitet. In der Saison 2001/02 stieg er mit dem VfL in die Bundesliga auf. In der Saison 2003/04 führte er Bochum in den UEFA-Cup. In Summe hat Neururer über 500 Spiele als Trainer im Profibereich absolviert.






