Der erhoffte Sieg des VfL Bochum im Abstiegskampf der Bundesliga ist ausgeblieben. Beim 1:1 im Heimspiel gegen Union Berlin verpasste es die Mannschaft von Dieter Hecking, die passende Antwort auf die Siege der Konkurrenz aus Heidenheim und Kiel zu geben. In der zweiten Halbzeit rückte das Rennen um den Klassenerhalt allerdings für einige Minuten in den Hintergrund.
VfL Bochum: Fans applaudieren für verletzten Union-Spieler
Grund war die Verletzung von Union-Verteidiger Diogo Leite. Er war von einem harten Distanzschuss von Matus Bero unglücklich am Kehlkopf getroffen worden und musste mehrere Minuten lang behandelt werden. Dann brachten Sanitäter den Portugiesen mit einer Trage vom Feld. Das gesamte Stadion applaudierte.
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Einige Stunden nach diesem Schock-Moment meldete Leite sich zu Wort - und gab Entwarnung. „Danke für all die Unterstützung und die Nachrichten. Ich bin okay und werde bald zurück sein“, schrieb er unter ein Foto bei Instagram, das ihn im Krankenhaus in einer großen Halskrause und noch immer im Trikot der Hauptstädter zeigt. Der VfL Bochum reagierte ebenfalls: „Auch von uns die besten Genesungswünsche! Alles Gute!“, kommentierte der Klub.
Trainer Steffen Baumgart hatte zuvor bereits gesagt, dass es „nicht so dramatisch, wie es anfangs aussah“ sei. „Es entscheidet sich kurzfristig, ob er noch heute Abend oder erst morgen früh das Krankenhaus wieder verlassen kann. Das ist das Gute“, sagte Baumgart. „Wir müssen dann in den nächsten Tagen schauen, wie es ihm geht. Das ist wie so eine Prellung.“

Sieben Minuten lang war die Partie aufgrund Leites Verletzung unterbrochen. Kevin Vogt ersetzte den 26-Jährigen. Drei Minuten nach dem Wechsel trafen die Bochumer zum 1:1, Matus Bero verwandelte einen Foulelfmeter im Nachschuss (67.). Für den erhofften Heimsieg reichte es aber nicht mehr. Und so steht der VfL nun unter immensem Druck. Bei einer Niederlage im Keller-Gipfel beim 1. FC Heidenheim am Freitag (20.30 Uhr, DAZN) wäre das Hecking-Team nicht mehr vor dem Abstieg zu retten.






