Eines steht schon fest: Wenn am Pier von Kailua-Kona am Samstag um 6.25 Uhr Ortszeit (18.25 Uhr deutscher Zeit/ARD und hr) die Kanone knallt und die zähesten Triathleten sich an die Strapaze des Ironman Hawaii machen, dann brodelt der Pazifik nicht wie sonst. Der Massenstart für die stets aufwendiger zelebrierte Weltmeisterschaft ist abgeschafft, stattdessen sollen sich die knapp 2500 Altersklassenathleten, Männer und Frauen, in Wellenstarts mit Fünf-Minuten-Abständen auf die 3,86 Kilometer Schwimmstrecke im offenen Meer, 180 Kilometer Radfahren bei tückischen Winden und 42 Kilometer Laufen auf dem glühenden Asphalt machen. Was unter den Teilnehmern durchaus kontrovers diskutiert, hat die Elite nicht zu interessieren. Die weltbesten Profis starten wie selbstverständlich wieder von vorn – und dabei zählen drei deutsche Eisenmänner zu den Sieganwärtern, die seit 2014 sich die stacheligen Krone im Zielkanal symbolisch übergeben haben: Jan Frodeno, Patrick Lange und Sebastian Kienle. In dieser Reihenfolge: Topfavorit, Titelverteidiger und Herausforderer.