Auf einen Mann mit grimmigem Blick und undurchdringlicher Miene muss Alexander Zverev auch in New York nicht verzichten. Auf das Bild zweier Trainer mit Pokerface am Rande des Centre Court allerdings schon. Wenn der ATP-Weltmeister am Dienstag in seine US-Open-Mission startet, gegen den Moldawier Radu Albot, dann ist erstmals seit den New Yorker Ausscheidungsspielen des Vorjahres Ivan Lendl nicht mehr als Supercoach bei einem Grand-Slam-Turnier im Team Zverev dabei – das Gastspiel des ehemaligen Weltranglisten-Ersten war eine eher flüchtige Episode im Leben von Zverev junior.
Ganz anders als die bisher lebenslange Arbeit mit Vater Alexander Zverev, dem Mann mit dem spärlichen Mienenspiel. „Zwei Trainer sind einer zu viel“, hatte Zverev senior inmitten des Kabale-und-Hiebe-Spiels hinter den Zverev-Kulissen gesagt und letztlich den Prozess in Gang gesetzt, der zu Lendls schnödem Abgang führte.


