Bei Rot-Weiss Essen weicht allmählich die Enttäuschung über den verpassten Aufstieg in die 2. Bundesliga dem Blick nach vorn. Nach dem Scheitern in der Relegation gegen die SpVgg Greuther Fürth (1:0, 0:2) wollen die Essener in der kommenden Drittliga-Saison mit neuem Kader einen weiteren Anlauf Richtung Zweitklassigkeit unternehmen.

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Einige Spieler, die in der zurückliegenden Spielzeit eine wichtige Rolle einnahmen, werden sich nicht daran beteiligen. Darunter: Kaito Mizuta und Tobias Kraulich. Beide haben sich inzwischen auf ihren Social-Media-Kanälen von RWE und den Fans verabschiedet. Beide fanden zum Abschied warme Worte.

„Ich möchte einfach Danke sagen, an meine Mitspieler, den Staff, alle Menschen im Verein und an alle, die mich in dieser Zeit begleitet haben“, schrieb Kraulich in einem Instagram-Beitrag. Er habe in Essen „viele besondere Momente erlebt, tolle Menschen kennengelernt“ und sich „hier wirklich wohlgefühlt“. Der Innenverteidiger, der aktuell noch keinen neuen Verein ab Sommer hat, betonte: „Ich nehme viele Erinnerungen mit und bin mir sicher: Man sieht sich wieder. Danke, RWE.“
Rot-Weiss Essen: Auch Mizuta verabschiedet sich emotional
Und auch Mizuta, für den persönlich sich der Traum vom Aufstieg in die 2. Liga mit einem Wechsel zum VfL Bochum oder zu Hertha BSC erfüllen könnte, traf zum Abschied den richtigen Ton bei Instagram: „Ich verlasse Rot-Weiss Essen. Zuallererst ein herzliches Dankeschön an alle beim Verein.“

Mizuta machte kein Hehl daraus, wie sehr ihn das Scheitern in der Relegation mitnahm – und zeigte sich trotz seiner starken Saison selbstkritisch. „Ich wollte unbedingt mit dieser Mannschaft aufsteigen (...). Ich hatte das starke Gefühl, dass ich mich verbessern musste. Ich bin sehr enttäuscht über dieses Ergebnis.“ Der sympathische Japaner dankte dem Trainerteam, das ihn „noch besser gemacht“ habe, und der „super Mannschaft“, in der er fußballerisch voll aufblühen konnte. Mehrere RWE-Mitspieler wie Jannik Hofmann („I love you Brother“) und Kraulich („Bester Spieler“) kommentierten den Beitrag.
Nun, nach neun Toren und zwölf Vorlagen in der 3. Liga, strebt Mizuta nach Höherem. Neben Bochum und Hertha hat er nach Informationen dieser Redaktionen aus mehreren Optionen im Ausland: Interesse zeigen die polnischen Erstligisten Legia Warschau und Raków Częstochowa, der Schweizer Meister FC Thun sowie Rio Ave aus Portugal.





