Die Relegation um den Aufstieg in die 2. Bundesliga elektrisiert die Fans von Rot-Weiss Essen. Der Heimbereich für das Spiel am Freitag (20:30 Uhr) gegen die SpVgg Greuther Fürth war innerhalb weniger Stunden ausverkauft. RWE hätte nach eigenen Angaben über 80.000 Karten verkaufen können – so groß war der Andrang. Mittlerweile sind auch die Tickets für das Rückspiel am Dienstag (26. Mai, 20:30 Uhr) im Verkauf.

Rot-Weiss Essen: 2300 Gästekarten in der Relegation bei Greuther Fürth

Der Vorverkauf für Allesfahrer fand am Mittwoch, 20. Mai, statt, der Mitglieder-Vorverkauf startete am Donnerstag, 21. Mai. Die Essener hatten angekündigt, dass der Verkauf ausschließlich über den Ticketshop abgewickelt werde. Die SpVgg Greuther Fürth stellte Rot-Weiss Essen ein Gesamtkontingent von 2.297 Tickets zur Verfügung, darunter 1.400 Stehplatzkarten sowie drei Rollstuhlplätze. Doch der Andrang war direkt zum Verkaufsstart so groß, dass bei vielen Anhängern der Frust überwog.

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Statt eines Warteraums, in dem zumindest angezeigt wird, an welcher Stelle man sich in der virtuellen Warteschlange befindet, sahen die meisten Essener lediglich eine eingefrorene weiße Seite. „Houston, wir haben ein Problem“, schrieb ein Nutzer, nachdem der Server des Dienstleisters dem großen Andrang offenbar nicht standhielt.

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Auf Nachfrage erklärte der Verein: „Die Ticketnachfrage ist auch am heutigen Donnerstag wieder sehr groß. Leider war kurz nach dem Vorverkaufsbeginn um 10 Uhr unser Online-Ticketshop nicht mehr erreichbar. Wir haben mit unserem technischen Dienstleister daher unverzüglich damit begonnen, an einer Lösung zu arbeiten. Nach rund 20 Minuten waren die Systeme wieder erreichbar. Jeder User, der im virtuellen Warteraum war, hat seine zugeteilte Warteposition behalten können.
Dass dies ausgerechnet so zu diesem besonderen letzten Spiel der Saison passiert, ärgert uns sehr. Wir bitten dies zu entschuldigen.“

Ein Nutzer vermutete zudem, dass sich auch zahlreiche Nicht-Mitglieder auf der Seite befänden. Die mehr als 14.000 Mitglieder allein hätten diese Auswirkungen kaum verursacht – selbst dann nicht, wenn alle gleichzeitig online gewesen wären.