Die Saison von Fußball-Drittligist Rot-Weiss Essen geht nach einem dramatischen Finish in die Verlängerung. Durch Platz drei in der Liga hat sich der Revierklub für die Relegation zur 2. Bundesliga qualifiziert, das wurde nach dem 3:2-Sieg am Samstag beim SSV Ulm 1846 sehr intensiv gefeiert. Gegner in der Relegation ist die SpVgg Greuther Fürth. Das Hinspiel steigt am Freitagabend (20:30 Uhr, Sat1, Sky) an der Hafenstraße, das Rückspiel am 26. Mai (Dienstag, 20:30 Uhr) im Sportpark Ronhof.

Für den Drittligisten ist es ein Nachteil, dass die entscheidende Partie im fremden Stadion des Zweitligisten stattfindet. Sollte es eine Verlängerung geben, haben die Fürther den Heimvorteil. Das ist ein kleiner, aber nicht unerheblicher Pluspunkt für den klassenhöheren Vertreter. Dafür gibt es eine offizielle Erklärung vonseiten der Deutschen Fußball Liga (DFL): „Das Heimrecht im Rückspiel besitzt jeweils der Club, der gemäß Spielplan weniger spielfreie Tage vor dem Hinspiel hat.“
Rot-Weiss Essen hat einen Tag mehr Pause als Greuther Fürth
Das trifft wie schon in den vergangenen Jahren auf den Zweitligisten zu, allerdings geht es nur um einen Tag. Der letzte Drittliga-Spieltag wurde am Samstag ausgetragen, das Finale in der zweiten Bundesliga am Sonntag. Aus diesem Grund sind die Mittelfranken am Freitag zum Start der Relegation an der Hafenstraße zu Gast.
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Da nach den Vorgaben der 2. Bundesliga gespielt wird, kommen einige Änderungen auf Noch-Drittligist RWE zu. In beiden Relegations-Begegnungen werden sowohl der Video-Assistent als auch die Torlinientechnologie eingesetzt, das gibt es in der 3. Liga bisher noch nicht und führt regelmäßig zu Diskussionen über Entscheidungen der Schiedsrichter.
RWE gegen Greuther Fürth: Keine Auswärtstor-Regel
Ebenfalls zu beachten ist, dass die Auswärtstor-Regel wie in internationalen Wettbewerben nicht mehr zum Einsatz kommt. Es zählt somit die Gesamtzahl der erzielten Tore. Ist diese auch nach den 90 Minuten im Rückspiel identisch, geht es in die Verlängerung. Dies war in der letzten Saison im Duell Eintracht Braunschweig gegen den 1. FC Saarbrücken der Fall. Damals setzte sich der Zweitligist durch, möglicherweise auch aufgrund des Heimvorteils.







