Dass Alemannia Aachen und der MSV Duisburg am Freitag, 24. April, 19 Uhr, den 35. Drittligaspieltag eröffnen, war nicht die schlechteste Idee des DFB. Nicht nur, weil beide Teams ein hochklassiges Spiel mit Toren versprechen, sondern auch, weil es Teil einer ersten Entscheidung sein könnte.

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Denn der VfL Osnabrück wird genau hinschauen. Denn die Niedersachsen könnten nach dem kommenden Spieltag schon als erster Aufsteiger feststehen. Dann nämlich, wenn die Osnabrücker am Samstag, 25. April, 14 Uhr, den SC Verl besiegen sollten.

Zusätzlich bräuchte der VfL aber auch noch Schützenhilfe. Zum einen von Alemannia Aachen, die den MSV Duisburg besiegen müssten. Zum anderen von Viktoria Köln, die am Sonntag, 26. April, 13:30 Uhr, gegen Energie Cottbus gewinnen müssten. Dann hätte der VfL Osnabrück, bei noch drei ausstehenden Spielen, zehn Punkte Vorsprung auf Platz drei. Der direkte Aufstieg wäre den Niedersachsen nicht mehr zu nehmen. Rot-Weiss Essen als Zweiter und Hansa Rostock spielen dabei keine Rolle.
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Im Tabellenkeller kann nach dem kommenden Spieltag auch alles klar sein. Das allerdings wäre auf keinen Fall im Sinne von RWE: Wenn der 1. FC Saarbrücken am Sonntag um 16:30 Uhr an der Hafenstraße gewinnen würde, müsste der TSV Havelse zwingend später am Tag gegen den VfB Stuttgart II (19:30 Uhr) mit einem Dreier nachziehen. Bei einem Saarbrücker Remis würde Havelse ebenfalls ein Remis reichen, um dem Abstieg aus dem Weg zu gehen. Bei einer Niederlage würde natürlich auch eine Niederlage genügen.

Sollte Saarbrücken in Essen punkten, wäre darüber hinaus das Ergebnis von Erzgebirge Aue am Samstag, 14 Uhr, gegen Wehen Wiesbaden unerheblich – die Sachsen würden dann definitiv absteigen.
Und der SSV Ulm 1846? Der liegt sechs Punkte hinter dem 1. FC Saarbrücken. Sollte also Ulm beim TSV 1860 München (Samstag, 14 Uhr) verlieren und Saarbrücken gewinnen, dann wäre der Klassenerhalt auch nur noch in einer sehr optimistischen, theoretischen Rechnung machbar.








