So schnell kann es gehen in der 3. Liga. Nur eine Woche nach der bitteren Pleite in Rostock und einer daraus resultierenden Trainerdiskussion hat sich Rot-Weiss Essen mit zwei Siegen innerhalb von vier Tagen Luft verschafft und damit auch die Kritiker verstummen lassen. Bei der U23 des TSG Hoffenheim zeigte RWE mentale Stärke und der Trainer ein gutes Händchen. Der nächste Dreier tat Fans, Spielern und Verantwortlichen sehr gut.

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Rot-Weiss Essen meldet sich zurück: Wie Koschinat und RWE die Wende gelang
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Durch den Sprung auf Platz vier sind die Essener wieder in Schlagdistanz. Schon jetzt zeichnet sich Krimi mit dem MSV Duisburg ab, der Ostern zu Gast an der Hafenstraße sein wird. Doch zuvor muss RWE seine Hausaufgaben erledigen. Am Samstag (14 Uhr) kommt der angeschlagene FC Erzgebirge Aue mit Ex-Trainer Christoph Dabrowski an die Hafenstraße. In der neuen Folge unseres RWE-Talks analysieren wir den Essener Aufschwung und die Maßnahmen, die Koschinat erfolgreich umgesetzt hat, um das Team wieder in die Erfolgsspur zu führen.

Rot-Weiss Essen agiert in der Vierkette deutlich druckvoller

Was nicht zu übersehen ist: Die Systemumstellung des Trainerteams trägt Früchte. Der offensivere Ansatz im 4-2-3-1 tut der Mannschaft gut. In Rostock verhinderte eine extrem hohe Fehlerquote ein Erfolgserlebnis, gegen Mannheim und vor allem in der 2. Halbzeit in Hoffenheim trat RWE stabiler und deutlich schwungvoller auf. Schon über weite Strecken der Hinrunde hatte Rot-Weiss Essen in dieser Grundformationen einen besseren Eindruck hinterlassen als in der Dreierkette, mit der die Mannschaft in der Rückrunde der letzten Saison erfolgreich war.

Rot-Weiss Essen - SV Waldhof Mannheim 07
Marek Janssen lässt sich feiern: Rot-Weiss Essen hat wieder einen Knipser und Publikumsliebling.© Funke | Tillmann

Koschinat ist es darüber hinaus wieder gelungen, eine funktionierende, zentrale Achse zu bilden. Kapitän Michael Schultz und José-Enrique Rios Alonso konnten sich in dieser Woche deutlich steigern, Klaus Gjasula räumte vor der Abwehr ab, Torben Müsel spielte gegen Mannheim und nach seiner Einwechselung in Hoffenheim stark auf der Acht, vorne setzten Kaito Mizuta sowie Knipser Marek Janssen Akzente.

Marek Janssen macht für Rot-Weiss Essen den Unterschied aus

Vor zwei Wochen stellten unsere RWE-Experten fest, dass Essen ein Unterschiedsspieler fehle. Diese Meinung musste nun revidiert werden. Marek Janssen steht nach seinem Doppelpack in Sinsheim bei zwölf Saisontoren. Er benötigte dafür nur 864 Einsatzminuten und schoss keinen Elfmeter, das ist eine herausragende Quote. Janssen kann in dieser Form im Aufstiegskampf der X-Faktor für RWE werden.

Wie Rot-Weiss Essen sonst noch in die Erfolgsspur zurückgefunden hat und wie die Chancen im Aufstiegskampf einzuschätzen sind, können Sie in unserer neuen Talk-Folge nachschauen. Hier geht es zum YouTube-Video. Viel Spaß beim Reinschauen!

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