An diesem Sonntag hat die 3. Liga ein echtes Kracherspiel im Programm. Alemannia Aachen empfängt Rot-Weiss Essen zum Duell der Traditionsvereine. Anstoß am Tivoli ist um 16:30 Uhr, 31.500 Zuschauer werden erwartet, mindestens 3000 davon reisen aus Essen an. Nach drei Pleiten in Serie gegen den NRW-Rivalen soll für die Essener wieder etwas Zählbares gegen den Rivalen her.

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Bangen muss RWE um den Einsatz von Routinier Klaus Gjasula. Der Sechser musste aufgrund einer Reizung im Sprunggelenk eine kurze Trainingspause einlegen. Diese Probleme hatten den 35-Jährigen schon zum Ende des Winter-Trainingslagers in der Türkei zu einer Unterbrechung gezwungen. Noch könne Trainer Uwe Koschinat nicht garantieren, dass sein Führungsspieler am Sonntag auflaufen kann. „Klaus Gjasula hat heute trainiert. Wir haben die Hoffnung, dass er am Sonntag in Aachen auf den Platz zurückkehrt. Er ist etwas länger damit ausgefallen. Es ist nicht leicht, Einfluss auf den Heilungsprozess zu nehmen. Das hängt stark vom Schmerzempfinden des Spielers ab.“
Rot-Weiss Essen: Marek Janssen mindestens im Kader
Etwas besser sieht es bei Stürmer Marek Janssen aus, dem in den drei Spielen nach der Winterpause schon fünf Treffer gelungen sind. Der 28-Jährige musste beim letzten Heimspiel gegen Wehen Wiesbaden (1:1) zur Halbzeitpause aufgrund von Oberschenkelproblemen in der Kabine bleiben.

Laut Koschinat werde Janssen zumindest im Kader stehen. „Es war eine sehr wechselhafte Woche, was das Personal angeht. Positiv war, dass Marek Janssen sukzessive auf den Trainingsplatz zurückgekehrt ist. Noch nicht in vollen Umfängen, aber das sieht ganz gut aus. Wir müssen die abschließende Einheit morgen abwarten, die dann für ihn eine etwas höhere Belastung bedeuten soll. Aber prinzipiell sieht das gut aus. Er wird auf jeden Fall im Spieltagskader sein können.“
Ein Comeback in Aachen kommt für RWE-Stürmer Cuber Potocnik noch zu früh
Noch keine Option für die Begegnung in Aachen wird Jaka Cuber Potocnik sein. Der 20-Jährige arbeitet hart an seinem Comeback, ein Einsatz am Sonntag käme noch zu früh: „Bei Jaka ist es so, dass er Fortschritte macht und wir ihn etwas ausbremsen müssen. Er wird für Sonntag noch keine Alternative sein, weil die medizinische Abteilung da sehr vorsichtig ist.“
Eine Kader-Option hätte Stürmer Jannik Mause sein können. Die Leihgabe aus Kaiserslautern wurde in dieser Woche in München von einem Spezialisten untersucht. Es ging um eine nicht ausgeheilte Schambeinentzündung. Am Freitag stand er wieder auf dem Trainingsplatz und sei einsatzbereit, erklärte Koschinat. Nach WAZ-Informationen wird Mause am Sonntag aber nicht im Kader stehen. Neben Cuber Potocnik werden somit nur Torhüter Jakob Golz (Teilriss des Innenbandes) und Jannik Hofmann (Rotsperre) fehlen.





