Ayoube Amaimouni-Echghouyab war eine der heißesten Aktien der 3. Liga. Mit neun Toren und sechs Vorlagen in 18 Spielen für die TSG 1899 Hoffenheim II hat der 21 Jahre alte Rechtsaußen diverse Klubs auf den Plan gerufen. Unsere Redaktion hatte darüber bereits Ende November 2025 berichtet. Der in Spanien geborene Marokkaner stand auf den Listen diverser Scouts. Früher spielte er im Nachwuchs von Rot-Weiss Essen, entschied sich dann aber im Sommer 2021 für den Wechsel zu Arminia Bielefeld.

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Nun zieht es ihn in die Bundesliga: Eintracht Frankfurt hat zugeschlagen und sich die Dienste des 21-Jährigen gesichert. Der Vertrag des Offensivmanns, der zur Saison 2024/25 zur TSG in die U23 gewechselt war, wäre noch bis Saisonende gelaufen. In Frankfurt hat er bis 2031 unterschrieben.

Rot-Weiss Essen sortierte Senkrechtstarter Amaimouni-Echghouyab in der Jugend aus

„Ayoube Amaimouni-Echghouyab passt mit seinem sportlichen Profil und seiner Entwicklungsfähigkeit sehr gut zu unserem Team. Mit seiner Dribbelstärke, Dynamik und Torgefahr erweitert er unsere Variabilität auf der offensiven Außenbahn“, sagt der Frankfurter Sportdirektor Timmo Hardung. „Seine rasante Entwicklung ist nicht nur in Deutschland, sondern auch international aufgefallen. Umso mehr freut es uns, dass er sich für unseren Weg und klaren Plan, den wir ihm aufgezeigt haben, entschieden hat. Uns ist bewusst, dass der Sprung über zwei Ligen eine gewisse Anlaufzeit erfordert, trauen Ayoube aber zu, sich schnell den neuen Anforderungen anzupassen – mit der Zeit und Unterstützung, die wir ihm geben werden.“

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Amaimouni-Echghouyab war im Sommer 2024 nach Hoffenheim gewechselt. Zuvor hatte er in der Oberliga Westfalen für die SpVgg Erkenschwick gespielt. Der Wechsel nach Frankfurt krönt seinen kometenhaften Aufstieg. Und es bleibt die Frage: Wie konnte sich RWE damals das Talent durch die Lappen gehen lassen? Von der U13 bis U17 spielte der Youngster in Essen, ehe 2021 der Wechsel nach Bielefeld folgte.

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„Das ist immer schwierig zu sagen. Bei manchen Spielern ist es so, dass sie mal zwei Schritte zurückgehen müssen, um wieder nach vorne zukommen“, mutmaßte sein Erkenschwicker Trainer Magnus Niemöller im Gespräch mit unserer Redaktion vor einigen Wochen. „Er ist ein Topjunge, der einfach anders ist. Man findet ihn in Räumen auf dem Rasen, in denen kein anderer Spieler stehen würde. Er hat etwas in sich, das muss man dann auch erst einmal erkennen.“ Eintracht Frankfurt gehört offenbar zu den Vereinen, die es erkannt haben.