Rot-Weiss Essen gegen Energie Cottbus
- Im Drittliga-Topspiel des 15. Spieltag zieht Rot-Weiss Essen gegen den direkten Konkurrenten Energie Cottbus den Kürzeren und verliert mit 2:3.
- Nach der Partie kam es zu einer Rudelbildung, weil RWE ein Freistoß kurz vor Schluss nicht zugesprochen wurde.
- Jannik Mause stand überraschend in der Startelf, erzielte dabei den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer zum 1:2.
Vierter gegen Dritter – heute Abend (19.30 Uhr/Magenta Sport) steht an der Hafenstraße ein echtes Drittliga-Topspiel auf dem Programm. Rot-Weiss Essen empfängt den „Lieblingsgegner“ Energie Cottbus. Das Essener Motto für diese Partie: Alle guten Dinge sind drei.
Es winkt nämlich der dritte Sieg gegen die Lausitzer sowie nach den jüngsten 2:1-Erfolgen gegen Schweinfurt 05 und Ingolstadt der dritte Ligasieg in Serie. Drei weitere Punkte würden RWE in die Aufstiegsränge katapultieren – ein Sieg mit vier Toren Unterschied sogar auf Platz eins, weil die Essener mehr Tore erzielt hätten als der dann punktgleiche und zuletzt gegen Hoffenheim II unterlegene Spitzenreiter MSV Duisburg.

Rot-Weiss Essen gegen Energie Cottbus heute live: Mause und Gjasula starten
Damit dieses Vorhaben gelingt, wird RWE-Trainer Uwe Koschinat nach Informationen dieser Redaktion zwei Änderungen im Vergleich zum Ingolstadt-Spiel vornehmen. Für Tom Moustier rückt Routinier Klaus Gjasula nach überstandener Krankheit wieder in die Startelf. Und dann entschied sich Koschinat auch noch zu einer Überraschung im Sturm:
Nicht Cottbus-Schreck Ramien Safi wird den verletzten Jaka Cuber Potocnik ersetzen, sondern Jannik Mause. Der Stürmer, über den zuletzt viel diskutiert wurde, erhält damit wieder eine Chance von Beginn an. Zuletzt war er außen vor, in der Länderspielpause machte er aber Schritte nach vorne.
Rot-Weiss Essen - Energie Cottbus: Das Drittliga-Topspiel heute im Liveticker
Auch Cottbus könnte mit einem Auswärtssieg an der Hafenstraße auf Platz eins springen, aktuell rangieren sie mit der gleichen Punktzahl (26) und dem leicht besseren Torverhältnis (+8 zu +5) direkt vor RWE. Vor allem die Offensive des FC Energie beeindruckt Koschinat. „Mit Cigerci und Engelhardt haben sie zwei Spieler, die eine Partie im Alleingang beeinflussen können“, sagte der RWE-Trainer über die beiden gefährlichsten Angreifer der Gäste. Nicht umsonst hat die Mannschaft von Pele Wollitz drei Tore mehr (30) erzielt als Essen (27) und die drittmeisten in der Liga nach dem SC Verl (36) und Hoffenheim II (32).
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RWE steht also eine schwere Aufgabe bevor, Koschinat und Co. haben in der aktuellen Situation aber allen Grund zu Optimismus. RWE kann starke Zweikampf- und Torschuss-Statistiken vorweisen. Ebenfalls erfreulich: Mit Ausnahme des verletzten Jaka Cuber Potocnik und von Nico Schulte-Kellinghaus, der in der U19 Spielpraxis sammeln wird, stehen alle Spieler gegen Cottbus zur Verfügung. Auch Jannik Hofmann ist nach auskurierten Rückenbeschwerden wieder dabei.
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Coach Koschinat hat also ein echtes Luxusproblem zu lösen, stört sich aber keineswegs daran. „Wir haben einen hohen Konkurrenzkampf. So eine Situation ist mir als Trainer viel, viel lieber. Das macht Spitzenmannschaften kontinuierlich aus“, befand der RWE-Trainer. Den Beweis, eine Spitzenmannschaft der 3. Liga zu sein, müssen die Essener nun gegen Cottbus erbringen.






