14 Spiele, 26 Punkte und nur zwei Niederlagen: RWE ist aktuell in Topform und verdient auf Platz vier der Tabelle. Am Sonntag werden sich die Essener im Topspiel gegen Energie Cottbus beweisen müssen, die punktgleich auf dem zweiten Tabellenplatz stehen. Ein Sieg wird wichtig, um die direkten Verfolger abzuhängen. „Ganz egal was in den anderen Spielen passiert: Wir haben die Chance, auf die ersten drei Plätze zu springen“, sagt Koschinat klar.

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RWE ist mit zwei Siegen in Folge in die Länderspielpause gegangen. In einem Testspiel während der Pause in den Niederlanden gewann das Team von Cheftrainer Uwe Koschinat gegen die VVV-Venlo mit 2:1, Janssen und Owusu erzielten die Treffer. Koschinat stellt klar, dass die Pause hilfreich war, alle Spieler kommen laut dem Trainer mit voller Konzentration zurück. Dagegen sind die Cottbuser aktuell in einem Formtief, vor der Länderspielpause gab es ein 0:3 gegen 1860 München und ein 0.1 gegen den VfL Osnabrück. Wie will Trainer Koschinat gegen den Tabellenzweiten spielen? Die Pressekonferenz zum Nachlesen.

RWE: Das war die Pressekonferenz mit Trainer Uwe Koschinat

Die Sturmfrage bei RWE

Jaka Cuber Potocnik konnte sich in den letzten beiden Spielen in der dritten Liga endlich zeigen. Beim 2:1-Sieg gegen den 1. FC Schweinfurt 05 durfte er für 24 Minuten von der Bank ran und beim 2:1-Sieg in Ingolstadt startete der Slowene sogar und traf zum 1:0. Nach dem Spiel sagte der Stürmer sogar: „Ich weiß, wie man das macht. Gerade nach dieser harten Zeit bedeutet mir das viel.“ Potocnik war immer wieder durch Verletzungen ausgefallen. Doch dann die bittere Nachricht: der 20-Jährige fällt mit einer muskulären Verletzung im rechten Oberschenkel bis auf Weiteres aus, dieses Jahr wird er voraussichtlich nicht mehr spielen.

Besonders bitter: Jaka Cuber Potocnik wird RWE wieder fehlen.
Besonders bitter: Jaka Cuber Potocnik wird RWE wieder fehlen. © FUNKE Foto Services | Thorsten Tillmann

Die Hoffnung wird also bei Jannik Mause liegen und ob er seine Qualitäten aus der Vorsaison reaktivieren kann. Marcus Steegmann, Direktor Profifußball, findet ermutigende Worte für den 27-Jährigen: „Im Testspiel hat er sich absolut angeboten und Gas gegeben. Ich glaube, dass Jannik für uns noch ein ganz wichtiger Spieler wird. Was man nicht wegdiskutieren kann, ist, dass er im vergangenen Jahr wenig Spielzeit bekommen hat und relativ frühzeitig von Kaiserslautern in die zweite Mannschaft abgeschoben worden ist. Da hat er dann nur ein Spiel in der Oberliga absolviert.“ Sein Zusatz: „Grundsätzlich müssen wir diesen Spieler absolut stabil und in seine maximale Leistungsfähigkeit bekommen. Das ist auch ein Prozess.“