Vor dem kommenden Spiel von Rot-Weiss Essen gibt es eine große Frage: Wer beginnt am Sonntag (16.30 Uhr/Magenta Sport) gegen den 1. FC Schweinfurt 05 als vorderster Stürmer? Uwe Koschinat hat ein Luxusproblem: Auf vier fitte Mittelstürmer kann der Trainer von Rot-Weiss Essen gerade zählen. Das System des Drittligisten hat aber nur Platz für einen. Dass das Heimspiel gegen Schlusslicht Schweinfurt nicht verloren werden darf, ist klar. Irgendjemand muss dafür Tore schießen. Genug Spieler, die das können, sind am Wochenende einsatzfähig. Jetzt wird sich nur noch um den Platz in der Startelf gestritten.
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RWE-Trainer Koschinat verriet in der Pressekonferenz, dass es durchaus möglich sei, das Spiel gegen Schweinfurt in vorderster Linie taktisch verändert zu beginnen. Vom kommenden Gegner sei trotz dessen Rolle in der Liga allerdings nicht zu erwarten, dass er sich hinten reinstelle. So könnte gegen den Tabellenletzten aus Schweinfurt wieder das Pressing aus dem Spiel gegen den MSV Duisburg gefragt sein, durch das sich Ramien Safi auszeichnete.
RWE-PK heute um 14 Uhr im Liveticker: Uwe Koschinat spricht über Schweinfurt-Spiel
Der Treffer im Derby gegen den MSV Duisburg ging auf das Konto von eben jenem Safi. Der Niederländer ist eigentlich Flügelspieler, lief er auch in dieser Saison bereits fünf Mal als vorderster Angreifer auf. Seine Spielweise half den Essenern gegen Duisburg und könnte auch gegen Schweinfurt wieder von Vorteil sein. Nach Informationen dieser Redaktion ist davon ausgehen, dass Safi wieder von Beginn an ran darf. Dennoch scharren drei weitere Stürmer mit den Hufen: Jannik Mause fiel zuletzt verletzt gegen Viktoria Köln aus, wurde dann aus sportlichen Gründen für das Derby nicht in den Kader nominiert. Wenn einer heiß auf eine Startelf-Rückkehr sein sollte, dann der 27-Jährige.
RWE gegen Schlusslicht: Marek Janssen der passende Stürmer?
Auch Jaka Cuber Potocnik wartet auf Einsatzminuten. Nach Muskelverletzung seit einiger Zeit wieder im Training, reichte es für das ausgeliehene Talent vom 1. FC Köln in den letzten beiden Spielen noch nicht für einen Einsatz. Ewig werden die Essener nicht darauf warten wollen, die Entwicklung des 20-Jährigen anzutreiben. Auch Marek Janssen macht Fortschritte im Training. Der 1,95 Meter große Stürmer wäre eher dafür geeignet, sich bei Flanken im Luftduell durchzusetzen. Ob das gegen das Schlusslicht Schweinfurt gefragt sein wird, wird der Spielverlauf am Sonntag zeigen.
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Egal, wen RWE-Trainer Uwe Koschinat am Ende in der Offensive aufstellt, gegen den Aufsteiger aus Unterfranken zählt für die ambitionierten Essener nur ein Sieg. Ein Blick auf den Tabellenrechner zeigt, wie viel am Wochenende möglich ist: Sollten der SC Verl in Rostock und der VfL Osnabrück gegen Duisburg ohne Sieg bleiben, könnte RWE mit einem Erfolg an der Hafenstraße bis auf Rang drei vorrücken.



