Aus für Rot-Weiss Essen im Niederrheinpokal: RWE muss sich in der zweiten Runde bei Regionalligist Rot-Weiß Oberhausen mit 2:3 (1:2) geschlagen geben. Der Drittligist gab das Spiel trotz früher Führung aus der Hand und verlor nicht unverdient.
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Die sehr sehenswerten Tore von Ahmet Arslan (5.) und Lucas Brumme (84.) reichten dem Favoriten nicht zum Weiterkommen. Luca Schlax (35.), Burinyuy Nyuydine (45) und der ehemalige Schalker Seok-ju Hong (54.) drehten das Spiel zugunsten der stark aufspielenden Gastgeber.
Rot-Weiss Essen gibt das Spiel nach Führung aus der Hand
„Wir müssen sehr hart mit uns ins Gericht gehen, weil wir es versäumt haben, aus einer brutal überlegenen Anfangsphase noch mehr Kapital zu schlagen und eben die Dinge nicht mit der Intensität der ersten 20 Minuten zu Ende zu spielen“, sagte ein gefasster, aber sichtlich frustrierter RWE-Trainer Uwe Koschinat nach dem turbulenten Spiel im Stadion Niederrhein.
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Der Essener Cheftrainer ärgerte sich vor allem über den Ausgleich für Oberhausen, als Torwart Felix Wienand einen riskanten Pass vor dem Strafraum auf Tom Moustier spielte und dieser den Ball unter Bedrängnis verlor. „Wir haben den Gegner eingeladen, beim 1:1 wieder ins Boot geholt. In der Situation wird mir nicht ganz klar, was die Sinnhaftigkeit sein soll, bei diesen Platzverhältnissen, einer 1:0-Führung im Pokal, über die Position der Sechs aus maximalem Pressing herauszuspielen. Den Preis haben wir gezahlt.“
Rot-Weiss Essen: Koschinat beweist Anstand und Haltung

Koschinat, auf den nun vor dem Drittliga-Heimspiel am kommenden Samstag gegen Viktoria Köln (14 Uhr) eine unruhige Woche wartet, gab sich im Anschluss als fairer Verlierer. „Oberhausen hat es sich durch eine gute Spielanlage und viel Enthusiasmus erkämpft. Das war irgendwo verdient, denn das, was Oberhausen reingeworfen hat, verdient dann ein Weiterkommen.“
Den Spielverlauf gibt es hier im Ticker zum Nachlesen.
Rot-Weiss Essen scheidet in Oberhausen aus: Die Bilder des Spiels





Eine erholsame Länderspielpause ist es für die Fußballer von Rot-Weiss Essen dieses Mal nicht. Heute ab 14 Uhr wartet ein Pflichtspiel auf den Drittligisten, das sich in Sachen Intensität kaum vom Alltag in der 3. Liga unterscheiden wird. RWE ist in der zweiten Runde des Niederrheinpokals beim ambitionierten Regionalligisten Rot-Weiß Oberhausen zu Gast. Der Respekt auf Seiten des Favoriten ist groß.
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„Wir haben ein Hammer-Los erwischt zu diesem frühen Zeitpunkt im Wettbewerb“, betont RWE-Trainer Uwe Koschinat. „Ich habe noch die Bilder aus dem letzten Halbfinale vor Augen. Hier haben wir uns knapp und mit viel Glück durchgesetzt. Ein paar magische Minuten haben gereicht, um das Spiel zu drehen. Wir haben gespürt, was für eine besondere Atmosphäre dieses RWO-Stadion auslösen kann. Das ist ein emotionales Spiel, das den RWE-Fans viel bedeutet. Es wird eine hohe Hürde.“

Rot-Weiß Oberhausen gegen Rot-Weiss Essen: Der Niederrheinpokal heute im Live-Ticker
Die Essener müssen den Ausfall ihres Kapitäns hinnehmen. Michael Schultz erlitt im Spiel in Aue eine Bauchmuskelzerrung und musste bereits in Halbzeit eins den Platz verlassen. Tobias Kraulich, der zuvor nach Umstellung auf Viererkette aus der Startelf weichen musste, ersetzte ihn und steuerte einen Treffer zum 2:2-Unentschieden bei. Nun hat er die Möglichkeit, sich wieder von Beginn an zu zeigen.
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Ein Fragezeichen stand zu Wochenbeginn hinter Kaito Mizuta. Der RWE-Topscorer (vier Tore, fünf Assists) flog am Montag in seine Heimat nach Japan. Er kehrte planmäßig am Donnerstagabend zurück. Trotz Reisestrapazen samt siebenstündiger Zeitverschiebung stand er seiner Mannschaft im Training am Freitag zur Verfügung. „Er fühlt sich gut und hat direkt wieder Schwung aufgenommen“, sagte Koschinat. Er werde am Samstag eine Option sein.
Rot-Weiss Essen: Kaito Mizuta war in dieser Woche in Japan
Offen ist, ob es für die Startelf reichen wird. Sollte sich Koschinat dagegen entscheiden, hätte er auf dem linken Flügel zwei sinnvolle Optionen. Torben Müsel als verkappter Spielmacher soll diese Rolle einnehmen. Im defensiven Mittelfeld musste Koschinat die Frage klären, ob er den zuletzt starken Luca Bazzoli oder Klaus Gjasula starten lässt. Die Wahl fiel nach WAZ-Informationen auf Gjasula. Eine Einsatzgarantie hatte hingegen Pokal-Torwart Felix Wienand erhalten. Er wird im Tor stehen.

Einen guten Eindruck hat zuletzt Marvin Obuz hinterlassen. Gegen Hoffenheim erhielt er nach seiner Einwechslung ein Sonderlob von Trainer Koschinat, in Aue traf er in seiner Rolle als Joker zum 2:2-Endstand. Es spricht einiges dafür, dass der Sommer-Zugang aus Köln in Oberhausen für Ramien Safi in der Startelf stehen wird. „Marvin hat nicht locker gelassen und die Zeit gegen Aue genutzt. Er transportiert das auch in die Trainingseinheiten. Ich bin froh, dass er das annimmt. Es ist keine Selbstverständlichkeit, diesen Konkurrenzkampf anzunehmen“, lobte Koschinat.
Niederrheinpokal heute live: So könnte Rot-Weiss Essen bei Rot-Weiß Oberhausen spielen
RWE: Wienand - Hofmann, Rios Alonso, Kraulich, Brumme - Bazzoli (Gjasula), Moustier - Obuz, Arslan, Mizuta (Müsel) - Mause.
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