Niederrheinpokalsieger 2025 ist: Rot-Weiss Essen! Der Drittligist schlug in einem umkämpften und gegen Ende hitzigen Derby den Regionalliga-West-Meister MSV Duisburg 2:1 nach regulärer Spielzeit. Die Zebras aus Duisburg traten im eigenen Stadion gegen den höherklassigen Lokalrivalen mutig auf und gingen in der ersten Hälfte durch Meuer sogar in Führung.

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Zu einem wichtigen Zeitpunkt kurz vor der Pause konnte Essen durch Gjasula jedoch ausgleichen, in Halbzeit zwei waren die Rot-Weissen dann über weite Strecken das spielbestimmende Team. Safi brachte den Favoriten schließlich in Führung. Gegen Ende versuchte der MSV noch einmal viel, aber es reichte nicht mehr.

Rot-Weiss Essen ist damit für den DFB-Pokal 2025/2026 qualifiziert. Unschöne Begleiterscheinung des Tages war eine Rudelbildung zwischen beiden Teams in der Nachspielzeit. Und die Traurige: Ein MSV-Fan musste während des Spiels im Block medizinisch notversorgt werden. Auf die Siegerehrung auf dem Platz wurde deshalb heute verzichtet.
Niederrheinpokal-Finale 2025: MSV Duisburg - Rot-Weiss Essen 1:2
- Das war es für heute. Das Stadion ist schon fast leer. Die Essener Spieler sind mit ihren Medaillen um die Hälse noch einmal auf den Platz gekommen und haben sich vom „harten Kern“ ihrer Fans vor deren Block feiern lassen.
- Direkt nach Abpfiff haben sich zwei Reihen von Polizisten der Hundertschaft auf dem Rasen positioniert. Die Fans bleiben aber ruhig. Die RWE‘ler feiern ihr Team und vor allem Trainer Koschinat mit „Uwe! Uwe!“-Rufen.
- Ende! RWE ist Niederrhein-Pokalsieger 2025!
- Nach einem Zweikampf an der Seitenlinie gingen zwei Trauben von Spielern aufeinander los. Auch Trainer und Betreuer waren beteiligt. Sehr unübersichtlich. Jetzt konnten alle aber beruhigt werden.
- Rudelbildung!
- Es gab Ecke für den MSV. Braune war mit nach vorne gekommen. Die Situation brachte aber nichts ein.
- Aufgrund des Rettungseinsatzes wird auf die Siegerehrung auf dem Platz verzichtet. Die Person schwebt, nach unseren Infos, noch in Lebensgefahr.
- Es gibt Bedenken wegen eines möglichen Platzsturms von Fans. In einer Durchsage hat Stefan Leiwen alle gebeten nach Abpfiff auf den Rängen zu bleiben.
- 5 Minuten Nachspielzeit.
- 90.: Die Zebras drücken nochmal.
- 88.: RWE wechselt. Arslan geht runter, Kaiser kommt.

- Die letzten 5 Minuten (plus Nachspielzeit) sind angebrochen.
- 83.: Das wäre fast die Entscheidung für RWE gewesen! Nach einer Ecke von Arslan hat Schultz das Ding aus fünf Meter auf dem Fuß. Braune pariert klasse. Der Nachschuss geht drüber.
- Beide Fanblöcke sind jetzt voll da.
- 81.: Safi geht bei RWE für Martinovic runter.
- 79.: Wieder eine gute Gelegenheit für Duisburg. Einen Angriff über rechts bringt Töpken aufs Tor - aber auch direkt auf Wienand.
- ...und das war knapp! Bitter kommt mit dem Kopf an den Ball - links am Pfosten vorbei.
- 76.: Jetzt vielleicht - Freistoß von links für den MSV...
- 75.: Vor der beginnenden Schlussviertelstunde ist das Spiel etwas abgeflacht. Der MSV findet gerade keine Mittel mehr, RWE verwaltet seine Führung ordentlich.
- 72.: Und RWE wechselt auch. Mizuta kommt für Müsel.
- 70.: Bookjans und Egerer verlassen das Feld beim MSV. Michelbrink und Töpken kommen.
- 68.: Coskun versucht es mit einem Schlenzer von halblinks vor dem Strafraum - fliegt weit über den Essener Kasten.
- 27.719 ist die offizielle Zuschauerzahl des Tages.
- 65.: Nach einem Zusammenstoß musste der Essener Brumme draußen behandelt werden und geht jetzt für Voufack runter. Der MSV wechselt Torschütze Meuer für Tugbenyo aus.
- Die MSV Kurve feuert jetzt wieder an.
Niederrheinpokal-Finale: Rot-Weiss Essen dominiert jetzt
- 58.: Duisburg hat gewechselt: Fakhro und Symalla für Dittgen und Willms.
- 53.: Auf der Gegenseite fast der direkte Gegenschlag durch Sussek. Sein Abschluss in die Torwartecke ist aber eine relativ leichte Beuchte für Wienand.
- Ramien Safi wuchtet eine Hereingabe nach einem Angriff über links mit dem Kopf in die Maschen. Keine Chance für Braune.
- 52.: TOOOOOR! 2:1 für RWE!
- 49.: Erste Ecke für RWE. Der Kopfball von Moustier fliegt aber weit oben links am Tor vorbei.
- Der Fan, um den es bei dem Noteinsatz im Block ging, befindet sich auf dem Weg ins Krankenhaus. Das verkündete Stadionsprecher Stefan Leiwen vor Wiederanpfiff.
- 46.: Weiter geht‘s! Anpfiff zu Halbzeit zwei.

- Seit dem medizinischen Notfall im Stadion hat die Duisburger Kurve den Support eingestellt. Auch nachdem die Person aus dem Stadion getragen wurde, blieben die Fans in der Nordkurve still. Noch können wir nicht sagen, was bei dem Notfall passiert ist.
1:1 zur Halbzeit: Bisher ausgeglichenes Pokalfinale zwischen MSV und RWE
- Zwei Ecken spielten sich die Essener zum Ende der ersten Hälfte heraus. Nach der Zweiten kommt der Ball aus dem Halbfeld hoch in den Duisburger Strafraum, wo ihn Gjasula mit dem Kopf erwischt. Die Zebras sahen dabei nicht allzu gut aus.
- Und jetzt ist Pause. Kurz vor der Halbzeit hat RWE nochmal ordentlich Gas gegeben und kam zum verdienten Ausgleich.
- 45.: TOOOOOR RWE! 1:1 nach einem Kopfball von Gjasula.
- 43.: Kraulich verzieht aus dem Gewühl heraus nach einer Freistoß-Hereingabe. Die Essener beschweren sich, dass es keine Ecke gab.
- 41.: Safi versucht es mit einem flachen Distanzschuss aus über 20 Metern, aber viel zu harmlos. Kein Problem für Braune.
- 39.: Dittgen marschiert auf rechts auf die kurze Ecke von Wienand zu, drischt den Ball aber nur ans Außennetz.
- 34.: Zwei Ecken hintereinander für RWE. Bei der zweiten erwischt Alonso den Ball am Fünfer - knapp drüber!
- Eine halbe Stunde ist vorbei. Verdiente Führung für den MSV.
- Der Einsatz der Sanis beim medizinischen Notfall in Block 13 ist zu Ende. Unter Applaus tragen sie die Person aus dem Stadion.
- 27.: Safi mit einer Gelegenheit für die Essener. Sein Schuss geht aber weit übers Tor.
- 25.: Gelb für Gjasula bei RWE.

- 21.: Die Zebras stehen auch hinten konzentriert. Sie sind jetzt das bessere Team.
- Steffen Meuer erzielt die Führung für den Außenseiter. Er erwischt einen Distanzschuss von Egerer mit dem Kopf und fälscht ihn so unhaltbar für Wienand im Essener Tor ab.
- 18.: TOOOOOOR!! 1:0 MSV!!!!
- Im MSV-Block soll es einen medizinischen Notfall geben. Die Zebra-Fans sind aktuell ganz still.
- 14.: Durch die Strafraumszenen auf beiden Seiten kann man nach fast einer viertel Stunde sagen: Ausgeglichene Partie zwischen dem (Noch-)Viert- und dem Drittligisten.
- 9.: Jetzt war auch der MSV zum ersten Mal gefährlich vor dem Kasten des Gegners. Sussek tankte sich auf links gut durch, die Essener Abwehr war aber doch zur Stelle und die mitgelaufenen MSV‘ler konnten den Ball nicht unter Kontrolle bringen.
- 5.: Moustier mit der ersten guten Möglichkeit für RWE. Seinen Flachschuss vom Sechzehner wehrt Braune zur Ecke ab. Die bringt nichts ein.
- 1. Minute: Anstoß durch die Essener! Das Finale läuft.
Riesenstimmung in der Duisburger Schauinsland-Reisen-Arena
- „Smells Like Teen Spirit“ nennt sich die schöne Choreo der Duisburger in Anlehnung an die Band Nirvana. Passend dazu ist darauf ein Fan mit Schal vor dem alten Wedaustadion zu sehen. Der Essener Block hält es hingegen schlicht und rollt „nur“ ein großes Vereinswappen aus. Dazu halten die Fans rote und weiße Folien hoch. Die Mannschaften sind auf dem Platz
- Die Hymne der Zebras läuft – keine zehn Minuten mehr bis zum Anstoß.
- „Der Schreck vom Niederrhein - das bist nur du allein“ hängt jetzt in großen Banner im RWE-Fanblock.
- Im Duisburger Block gab es etwas Pyrotechnik. Beide Blöcke haben Choreos vorbereitet.
- Der MSV beginnt mit: Braune - Bitter, Hahn, Fleckstein, Coskun - Egerer - Bookjans, Meuer - Dittgen, Wilms, Sussek
- Beide Fanlager sind soweit in ihren Blöcken, die Gemüter sind, wie zu erwarten war, gereizt. Die gegenseitigen Beschimpfungen geben wir hier besser nicht wieder.
- Die Aufstellung von Rot-Weiss Essen ist da: Wienand - Brumme, Rios Alonso, Schultz, Kraulich - Eitschberger, Moustier, Gjasula - Müsel, Arslan - Safi
- Am Samstag herrschte in Duisburg schon früh ein großes Fanaufkommen. Die Anhänger der Zebras veranstalteten einen Fanmarsch und am frühen Nachmittag kamen auch die ersten Anhänger von Rot-Weiss Essen mit der Bahn in Duisburg an.
Rot-Weiss Essen gegen MSV Duisburg: Die Stimmen vor dem Niederrhein-Pokalfinale
„Selbst wenn es keinen Euro gäbe, will ich den Pokal“, erklärte Uwe Koschinat. „Zwei Mannschaften, die vollgepackt sind mit Selbstvertrauen. Das macht den riesigen Reiz neben den ohnehin tollen Rahmenbedingungen aus“, so der RWE-Trainer. Mehr noch: „Ein besseres Finale gibt es in ganz Deutschland nicht. Ich will keinem anderen Finalspiel der Amateure vorgreifen, aber das ist in den letzten Jahren und jetzt aktuell das absolute Highlight-Spiel, mehr geht fast nicht.“
Über viele Jahre thronte der MSV über dem Revierrivalen. 14 Jahre brauchte RWE, um in den Profifußball zurückzukehren. Nun geht Drittligist RWE als leichter Favorit in das Pokalfinale in Duisburg. „Die Entwicklung der letzten Jahre spricht klar für RWE, auch in der Jugend hat Essen aufgeholt“, unterstreicht Carsten „Erle“ Wolters. „Beide Vereine wollen irgendwann wieder in die 2. Liga. Ich würde schon sagen, dass es eine Rivalität auf Augenhöhe ist, aktuell sind wir ein bisschen über dem MSV.“ Der frühere BVB-Profi arbeitete 20 Jahre als Spieler und Trainer für die Meidericher, seit neun Jahren ist der 55-Jährige bei Rot-Weiss Essen beschäftigt, aktuell als Teammanager der ersten Mannschaft.

„Ich glaube, dass wir nicht unbedingt der Favorit sind“, erklärt dagegen MSV-Trainer Hirsch. „Das ist etwas, das sich verändert hat, denn in der vergangenen Saison waren wir eigentlich immer der Favorit. ie Gegner haben es genossen, gegen uns zu spielen und dabei jedes Mal eine Top-Performance abgeliefert.“




