Ein Auftritt im Finale des Niederrheinpokals ist auch für Rot-Weiss Essen noch immer etwas besonderes. Und am 24. Mai (16:30 Uhr, Schauinslandreisen-Arena) wird auch das RWE-Trikot im letzten Spiel der Saison 2024/25 beim MSV Duisburg ein besonderes sein: Das rote Trikot ziert diesmal nicht das Logo von Hauptsponsor ifm, sondern ein Schriftzug, mit dem der Verein Haltung zeigen will: Essen ist bunt!
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Das Spiel am bundesweiten Finaltag der Amateure (ARD/sportschau.de) will der Klub von der Hafenstraße so „Respekt, Toleranz und ein klares Nein zu Ausgrenzung und Diskriminierung“ zeigen. „Das ist kein Trend, das ist Haltung. Weil wir wissen, dass ein echter Zusammenhalt nur entsteht, wenn jeder Mensch dazugehört – unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Religion, Geschlecht oder Lebensweise“, stellen die RWE-Vorstände Marx-Nicolai Pfeifer und Alexander Rang in einer gemeinsamen Erklärung klar.
Rot-Weiss Essen: Reaktion der Fans ist gespalten
Die Reaktion? Gespalten. Über 700 Kommentare hatte alleine der Facebook-Post der Rot-Weissen nach 24 Stunden. Und wie zu befürchten, wird über den Trikot-Slogan eine politisch stark aufgeheizte Diskussion mit teils ausländerfeindlichen Kommentaren angefacht.
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Oder die Botschaft stößt bei Fans von Rot-Weiss Essen generell auf Ablehnung. Einige User versuchen zu beschwichtigen oder bezeugen ihre Zustimmung: „Fußball ist ein Sport, der verbindet. Ohne Menschen mit Migrationsgeschichte würde RWE, wie viele andere Vereine auch, nicht das sein was es ist.“
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RWE: 27 Workshops zum Thema Antidiskriminierung
Rot-Weiss Essen selbst setzt sich seit Jahren mit der vereinseigenen Stiftung „Essener Chancen“ aktiv für Antidiskriminierung ein. Im Jahr 2024 wurden im Lernort an der Hafenstraße 27 Workshops zum Thema Antidiskriminierung mit rund 500 Schülerinnen und Schülern veranstaltet.


