Ein Stellungsfehler der Schiedsrichterin im Spiel von Rot-Weiss Essen beim SC Verl in der vergangenen Woche war Ausgangspunkt von sexistischen und geschmacklosen Gesängen der RWE-Fans in Richtung der Unparteiischen.
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Der DFB-Kontrollausschuss kündigte unter der Woche an, in dem Fall zu ermitteln. Nun hat sich auch Rot-Weiss Essen geäußert, Vorstandsmitglied Alexander Rang ließ sich auf der RWE-Homepage zitieren und sprach vor dem Spiel gegen Hansa Rostock auch bei Magenta über die Vorkommnisse.
Rot-Weiss Essen möchte den Fall „nicht unter den Tisch kehren“
„Ich möchte ganz deutlich machen, dass wir diesen Fall keinesfalls unter den Tisch kehren wollen und wir bereits angefangen haben, diesen Fall intern aufzuarbeiten“, so Rang. „Wir sind ein leidenschaftlicher und hochemotionaler Verein, der stolz auf seine Historie und grundsätzlich auch auf seine Fankultur ist – von der getätigten Wortwahl distanzieren wir uns jedoch in aller Deutlichkeit. Sie entspricht nicht unseren Werten und dem, wofür unser Verein steht“, hieß es in dem Statement auf der Vereins-Homepage. Rang verwies dabei auch auf die Vereinssatzung, in der das verankert sei.
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Er entschuldige sich „im Namen des Vorstandes, aller Gremien und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Rot-Weiss Essen“ bei der Schiedsrichterin und kündigte an, den DFB und den Kontrollausschuss bei den Aufklärungsarbeiten zu unterstützen.

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Abschließend machte Rang in der Stellungnahme deutlich, dass es dem Verein ein Anliegen sei, „allen Menschen, aber besonders der heranwachsenden Generation, deutlich zu machen, dass für Diskriminierung und Sexismus kein Platz ist – nicht bei RWE, nicht in anderen Fußballstadien und auch sonst nirgendwo in der Gesellschaft.“
DFB-Vizepräsident spricht von einem laufenden Verfahren
„Es wird aktuell der Sachverhalt ermittelt und dann einer Bewertung zugeführt. An der Stelle spricht man dann eben von einem laufenden Verfahren“, erklärte DFB-Vizepräsident Ronny Zimmermann zuletzt gegenüber der Sportschau. Es sei für den Verband wichtig, sich vor seine Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter zu stellen. Alex Feuerherdt von der DFB Schiri GmbH wird zitiert: „Gerade die Unterstützung und der Schutz der Schiedsrichterinnen ist uns sehr wichtig und hat hohe Priorität.“





