Die Kritik war groß, aber Rot-Weiss Essen hat sie angenommen und entsprechend reagiert. Der Drittligist gestaltet sein neues Trikot noch einmal um und wird das Vereinswappen anders als zunächst geplant doch in den Vereinsfarben rot und weiß auf das Trikot bringen. Das teilte RWE am Freitagabend mit.

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„Während das Grunddesign des Trikots, das dem Motto ‚All Red‘ folgen sollte, größtenteils Zustimmung fand, wurde das RWE-Logo, das getreu dem Motto einheitlich in Rot gehalten war, auf wenig Gegenliebe“, hieß es in einer Vereinsmitteilung. „Auf diese Kritik reagiert der Verein nun und wird das Logo sowohl auf der Spielkleidung der Profis als auch auf den Fanshop-Trikots anpassen. Statt des vollständig roten Emblems wird demnach das ‚originale‘ RWE-Logo in rot und weiss zu sehen sein. Auch der Stern, der für die Deutsche Meisterschaft 1955 steht, wird selbstverständlich auf den Trikots zu sehen sein.“
RWE-Trikot war mit rotem Logo geplant
Dass ursprünglich nur das Sponsoren-Logo auf dem roten Trikot zu sehen war, sorgte für massive Kritik unter den Anhängern von RWE. Sogar eine Online-Petition wurde aufgesetzt. „Es ist sowohl ein Zeichen der Respektlosigkeit gegenüber der Tradition des Vereins als auch eine Beeinträchtigung der Sichtbarkeit und Identifikation mit unserem stolzen Wappen. Als langjährige Anhänger von Rot-Weiss Essen wollen wir das original Wappen zurück“, lautete die Forderung in dem Schreiben.

Die RWE-Verantwortlichen nahmen dies offenbar ernst und ließen die Trikots, die ab Montag im Verkauf sein werden, abändern. „Uns ist der Dialogs sehr wichtig, wir nehmen die Meinungen und Hinweise unserer Fans sehr ernst und wollen alle mitnehmen. Wenn ein Trikot bzw. die Farbgebung des Logos auf solchen Widerspruch stößt, müssen wir uns eingestehen, dass wir eine falsche Entscheidung getroffen haben“, sagte Alexander Rang, Vorstand Marketing und Vertrieb bei RWE. „Wir sind ein von unseren Mitgliedern geführter Verein und sind stolz auf unsere Wurzeln und unsere Tradition. Nur gemeinsam und geeint werden wir unsere Ziele erreichen. Darum war es uns auch ein echtes Anliegen, nach der Kritik kurzfristig alle Optionen intensiv und seriös zu prüfen. Umso mehr freuen wir uns, dass wir eine Lösung finden konnten, die unser aller Vorstellungen gerecht wird.“




