Wenn das Geld lockt, ist Tradition zweitrangig. So biederte sich die Formel 1 in den vergangenen Jahren gerne mal Autokraten in Russland und Aserbaidschan an, sie vergab Rennen in Wüstenstaaten oder tingelte durch asiatische Länder ohne Motorsport-Vergangenheit. Die Rechnung geht auf, solange keine Pandemie dazwischen kommt.
Und deshalb muss sich die Königsklasse plötzlich wieder ihren Wurzeln annähern. Das Umdenken führt auch zurück an den Ort, der wie kein anderer in Deutschland für Pferdestärken und Formel 1 steht: zum Nürburgring. Am 11. Oktober macht die Rennserie in der Eifel Station. Das gaben die Betreiber am Freitagnachmittag bekannt.




