Rudern

Wolter rudert in engem Finale auf Rang neun

RCW-Talent Finn Wolter ruderte auf dem Fühlinger See in Köln im Einer auf den neunten Rang.

RCW-Talent Finn Wolter ruderte auf dem Fühlinger See in Köln im Einer auf den neunten Rang.

Witten.   Nachwuchs vom Ruder-Club Witten fährt auf dem Fühlinger See in Köln zu ordentlichen Ergebnissen. Lukas Föbinger landet im Zweier auf Platz vier.

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Mit Wittener Beteiligung sind auf dem Fühlinger See in Köln bei wechselhaften Wetterbedingungen die Deutschen Kleinbootmeisterschaften und die Leistungsüberprüfung der Junioren (Rangliste) ausgefahren worden. Die Ergebnisse der Talente von der Ruhr können sich durchaus sehen lassen.

Mit dabei waren drei Athleten vom Ruder-Club Witten. Lukas Föbinger, der seit zwei Jahren wieder am Ruder-Olympiastützpunkt trainiert und im letzten Jahr als Ersatzmann zu den U23 Weltmeisterschaften fuhr; Finn Wolter, der im Junioren-Bereich in diesem Jahr zur WM fahren möchte sowie Marie Treppke, die ebenfalls über den Juniorinnen Zweier ohne Steuermann mindestens auf nationaler Ebene in diesem Jahr nochmal alles geben möchte.

Lukas Föbinger und sein Zweierpartner Leon Schandl vom Bessel-RC Minden ruderten im Vorlauf auf Platz drei ins Ziel und verpassten daher knapp den direkten Einzug ins Halbfinale. Im Viertelfinale mussten sie vier gegnerische Boote ziehen lassen und konnten es nur mit der Konkurrenz aus Osnabrück auf sich nehmen, welche sie jedoch gekonnt auf Distanz hielten. Im Halbfinale wurde es für das Duo sehr spannend. Hier gelang es ihnen, den Kontakt zur Spitze stets zu halten. Letztendlich kamen sie allerdings 0,4 Sekunden hinter den Erstplatzierten als dritte Mannschaft ins Ziel und zogen somit ins C-Finale der Deutschen Kleinbootmeisterschaft. Im Finale belegten Föbinger und Schandl in einem spannenden Rennen den dritten Platz. In ihrem Altersbereich (U23) belegten die beiden damit insgesamt Platz vier.

Treppke mit Schwierigkeiten

Marie Treppke und ihre Kollegin aus Waltrop, die ebenfalls im Zweier ohne Steuermann rudern, hatten im Vor- und Zwischenlauf Schwierigkeiten, mit der nationalen Konkurrenz mitzuhalten. Im Vorauf belegten sie Platz drei und im Zwischenlauf Platz fünf. Demzufolge kamen sie nicht über das C-Finale hinaus, welches sie jedoch von Anfang an hoch motiviert und ambitioniert bestritten. In einem guten Rennen belegten sie hinter Leipzig/Pirna und Berlin den Dritten Platz.

Der dritte Wittener Ruderer, Finn Wolter, ruderte zunächst im Einer gegen seine Konkurrenz. In einem spannenden Vorlauf belegte Wolter den dritten Platz hinter seinen Gegnern vom DRC Hannover und RTHC Bayer Leverkusen. Im Zwischenlauf ruderte er ebenfalls als Dritter über die Ziellinie und sicherte sich dadurch einen Starterplatz im B-Finale der Deutschen Kleinbootmeisterschaft. In seinem Finallauf ruderten das RCW-Talent und vier seiner fünf Konkurrenten nahezu auf einem Geschwindigkeitsniveau. In einem packendem Endspurt gelang es dem Wittener, den dritten Platz im B-Finale und demnach den neunten Platz insgesamt zu sichern.

Finn Wolter ruderte zudem mit Nikita Mohr (RTHC Bayer Leverkusen) im Doppelzweier. Sie verpassten knapp den dritten Platz und kamen als Vierte ins Ziel.

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