Es ist das wohl packendste Duell, welches die Ruder-Bundesliga in der laufenden Saison zu bieten hat. Welcher Achter bei den Damen am Ende der insgesamt fünf Renntag die Nase vorn haben wird? Aktuell liegt der Havel-Queen-Achter aus Potsdam hauchdünn mit 23 Punkten in Front, am Samstag in Leipzig allerdings könnte der Amrop Ruhr-Achter aus Essen-Kettwig (22 Punkte) den Spieß umdrehen. Ihren Part dazu beitragen will in Sachsen auch Julia Eichholz vom RC Witten, die seit vier Jahren im Großboot aus dem Revier sitzt.

„Das ist schon was ganz anderes als im Zweier oder auch im Vierer zu fahren“, sagt die 25-Jährige. Vor allem, weil in der Achter-Bundesliga keine langen Strecken gefahren werden. Da sind es dann nicht ellenlange 2000 Meter für die acht Frauen plus Steuerfrau bzw. Steuermann - in der Liga wird gesprintet. Kurz und knackig, jeweils 350 Meter pro Rennen. „Das macht schon richtig Spaß. Da geht’s darum, eine Minute lang alles voll ‘reinzuknallen. Wenn es dann gerade so richtig anstrengend wird, ist es auch schon wieder vorbei“, sagt Julia Eichholz zur Charakteristik der Bundesliga-Rennen.