RUDERN

Talente des RC Witten trotzen dem böigen Wind

Der Wittener Mädchen-Doppelvierer holte eine der drei Fahrkarten für den Bundeswettbewerb in München.

Der Wittener Mädchen-Doppelvierer holte eine der drei Fahrkarten für den Bundeswettbewerb in München.

Foto: Barbara Zabka / FUNKE Foto Services

Witten.  Beim Landeswettbewerb der Kinderruderer überzeugen die Jüngsten im Dress des RC Witten. Für drei Boote geht’s im September nach München.

Die Windbedingungen machten den Kinderruderern aus ganz NRW beim Landeswettbewerb, der zum wiederholten Male beim RC Witten sowie RV Bochum ausgetragen wurde, ganz schön zu schaffen. Dennoch gab’s einmal mehr gute Leistungen bei diesem Wettkampf. der sich aus Lang-, Kurzstrecke sowie zwei sportlichen Zusatzwettbewerben zusammensetzt. Nur die zwei jeweils besten Mannschaften einer Bootsklasse qualifizierten sich nämlich für den Bundeswettbewerb am ersten September-Wochenende.

Trotz der teils sehr starken Windböen konnten die vielen Rennen unter fairen Bedingungen ausgefahren werden. Die Talente vom RC Witten kamen insgesamt mit den schwierigen Windverhältnissen gut zurecht und zeigten hervorragende Leistungen. Mit Abstand die größte Überraschung lieferte der 13-jährige Maximilian Solomov im Leichtgewichts-Einer. Mit grandiosen Leistungen auf der Langstrecke und bei den Zusatzwettbewerben ließ er seine sechs Konkurrenten, darunter auch die Favoriten, hinter sich. Bei der abschließenden Kurzstrecke am Sonntag führte er seine Siegesserie fort und dominierte die starke Konkurrenz aus Mülheim und Herdecke und belegte somit den ersten Platz.

RCW-Mädchen im Doppelvierer zweimal ganz vorne

Trainingspartner Jakob Nickel wuchs ebenfalls über sich hinaus und erarbeitete sich ebenfalls einen Platz im großen Finale am Sonntag. Mit Clubkollege Solomov konnte Jakob Nickel zwar nicht mithalten, sicherte sich allerdings den tollen vierten Platz im Finale. David-Rieß Moreira, ebenfalls Einerruderer, gewann das kleine Finale und belegte somit den fünften Platz im Gesamtklassement. Neben Solomov im Einer qualifizierten sich auch die beiden Mädchen-Doppelvierer (12-13 Jahre bzw. 13-14 Jahre). Der Konkurrenz völlig überlegen präsentierten sich Lisa Büttner, Julia Irmler, Clara Pernack, Melina Möller und Steuermann Christian Solomov. Diese Mannschaft gewann gleich alle vier Wettbewerbe. Auf der 1000-Meter-Kurzstrecke kam das Team vor dem TVK Essen ins Ziel.

Auch der zweite Mädchen-Doppelvierer qualifizierte sich in der Besetzung Dascha Benning, Annabel Lehde, Johanna Thiele und Steuerfrau Lena Hellmann in seiner Altersklasse für den Bundeswettbewerb. Auf der hart umkämpften Lang- und Kurzstrecke musste man sich diesmal jedoch dem starken Vierer aus Essen-Kettwig geschlagen geben, qualifizierte sich jedoch als Zweiter ebenfalls für den Wettbewerb auf nationaler Ebene. Für eine Überraschung sorgte auch Aaron Loke (14) im Einer, der unerwartet auf der Langstrecke Platz vier belegte. Die Zusatzwettbewerbe warfen ihn jedoch leider etwas zurück. Im kleinen Finale ruderte er auf Rang drei, wurde insgesamt Sechster.

Dreiköpfiges Betreuerinnen-Team für Bundeswettbewerb in München

Aus Sicht des RC Witten verlief der Landeswettbewerb auf der Ruhr rundum glänzend. Gleich drei Boote qualifizierten sich für den Bundeswettbewerb am ersten September-Wochenende in München. Als Betreuer des NRW-Teams werden in diesem Jahr auch wieder Wittener Trainerinnen mit nach München reisen. Diese Aufgabe werden Mareen Möller, Anna Theiß und Louise Weinhold übernehmen. Bevor die Kinder mit der direkten Wettkampfvorbereitung beginnen werden, steht noch die alljährliche Heimregatta - der Ruhr-Sprint im Juli - auf dem Programm.

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