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Prima Ausbeute für SUA-Kegler

Der Kegler-Nachwuchs von der SU Annen (li.) überzeugte in Gütersloh.

Der Kegler-Nachwuchs von der SU Annen (li.) überzeugte in Gütersloh.

Foto: SUA

Gütersloh.   Die Jugendlichen von der SU Annen haben bei der Westfalenmeisterschaft der Sportkegler gleich dreimal den Sprung aufs Treppchen geschafft.

Die in letzter Zeit forcierte Jugendarbeit der Sportkegler-Abteilung von der SU Annen trägt allmählich Früchte. Bei den Westfalenmeisterschaften der Jugendlichen in Gütersloh schnitten die Wittener schon bemerkenswert gut ab, landeten gleich in drei Wettbewerben auf dem Treppchen.

In der Mannschafts-Disziplin der U 14-Jungen setzten sich Marc Nötzel, Nico Nötzel, Timo Huszar und Maurice Meier gegen die Konkurrenz vom Kegelverband Westfalen durch und belegten mit 2179 Holz auf Anhieb Platz zwei. Damit löste das SUA-Quartett das Ticket für die Westdeutschen Meisterschaften, die an drei Terminen im Mai ebenfalls in Gütersloh ausgetragen werden. Im Einzelnen kam Marc Nötzel auf 579 Holz, Nico Nötzel brachte es auf 490, Timo Huszar auf 524 und Maurice Meier auf 586 Holz.

Nötzel/Meier im Paarkampf auf zweitem Platz

In der zweiten Disziplin des Tages (Paarkampf U14) belegten Timo Huszar und Nico Nötzel mit 311 Holz Rang sieben. Noch deutlich besser machten es Marc Nötzel und Maurice Meier, denen 412 Holz zur Vizemeisterschaft reichten. Auch sie werden die SUA bei der Westdeutschen Meisterschaft vertreten.

Tags darauf ging es mit der Einzeldisziplin weiter - auch hier gab es spannende Wettkämpfe. Annens Nico Nötzel musste aus gesundheitlichen Gründen eine kleine Pause einlegen, das übrige SUA-Trio aber zeigte gute Leistungen. Timo Huszar machte den Anfang, erzielte solide 568 Holz. Danach war Marc Nötzel an der Reihe, dessen Bruder Nico von zu Hause via Facebook-Liveübertragung zuschauen konnte. Mit 577 Holz legte Marc eine prima Serie auf die Bahn. Für ein Ticket zur Westdeutschen Meisterschaft aber wären 583 Holz vonnöten gewesen.

Jetzt ruhten alle Hoffnung auf Maurice Meier. Für ihn stand eines fest: Die Hürde von 583 Holz musste er versuchen zu überwinden. Gleich auf der ersten Bahn legte er los wie die Feuerwehr, stand bei 171 Holz nach 30 Wurf. Auf der zweiten Bahn legte er 164 Holz nach - mit 335 Holz zur Halbzeit war quasi schon die halbe Miete eingefahren.

620 Holz bescheren Bronzeplatz

Auch auf seiner dritten Bahn erzielte Maurice Meier ein sehr gutes Ergebnis. Lediglich auf der Schlussbahn zeigte der Annener Nerven, haderte ein wenig mit seinen Würfen. Am Ende des Wettkampfes blieb sein Zählwerk bei exzellenten 620 Holz stehen, die ihm Rang drei einbrachten - die Erleichterung angesichts der Qualifikation für die Westdeutsche Meisterschaft war dem jungen Wittener anzusehen.

Am kommenden Samstag (4. März) muss Maurice Meier nun noch einmal sein Können unter Beweis stellen.

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