RUDERN

Levin Remscheid vom RC Witten fährt im Einer allen davon

Finn Wolter startete diesmal im Doppelzweier und im Doppelvierer.

Finn Wolter startete diesmal im Doppelzweier und im Doppelvierer.

Foto: Agnes Wenning-Schroeder

München.   Bei der internationalen Juniorenregatta in München liefern Wittens Talente sehr gute Leistungen ab. Zweimal Platz zwei für Julia Zöllner.

Traditionell geht die erste internationale Junioren-Regatta des Jahres in München über die Bühne. Rund 1000 Teilnehmer aus ganz Europa wetteifern dort um die Platzierungen in den verschiedenen Bootsklassen. An insgesamt 22 Rennen nahmen auch die Junioren des Ruder-Club Witten teil.

Finn Wolter und sein Leverkusener Partner Nikita Mohr ruderten im Doppelzweier sowie in einer weiteren Renngemeinschaft im Doppelvierer. Im kleineren Boot reichte es fürs B-Finale, das sie mit einem starken Endspurt für sich entschieden. Im Doppelvierer gelang Finn Wolter der Einzug ins A-Finale - dort gab’s Platz vier hinter Tschechien und zwei weiteren deutschen Booten.

Marie Treppke ruderte im Zweier ohne Steuermann sowie im Vierer ohne Steuermann. Im Zweier ging sie mit Dorothea Kampmann (Waltrop) an den Start. Im A-Finallauf belegte das Duo hinter Tschechien, Großbritannien und zwei deutschen Zweier-Teams Platz fünf. Im nationalen Vergleich belegte Marie mit ihrer Renngemeinschaft zusammen im Vierer ohne Steuermann ebenfalls den fünften Platz im A-Finale.

Einen sehr guten Eindruck hinterließ vor allem Wittens Levin Remscheid im Einer. Sein technisches Geschick und seine Leistungsfähigkeit bescherten ihm den Sieg im Junioren-Einer mit gut zehn Sekunden Vorsprung. Mit Henning Maaßen zusammen, ebenfalls RCW-Athlet, belegte Remscheid im Doppelzweier den zweiten Platz in einem internationalen Starterfeld.

Rang zwei im Doppelzweier für Ben Büttner

Julia Zöllner, die im Zweier und Vierer ohne Steuermann rudert, erkämpfte mit ihren Renngemeinschaften zusammen ebenfalls zwei zweite Plätze, trotz angeschlagener Gesundheit. Ben Büttner und sein Doppelzweier-Partner Paul Krewet aus Meschede hatten in ihrem Rennen mit nationaler und internationaler Konkurrenz zu kämpfen. Am Ende gab’s einen hervorragenden zweiten Platz hinter den Kroaten.

Für die Aktiven des RC Witten ging es in München nicht nur gegen bekannte Rivalen aus ganz Deutschland, sondern auch gegen starke Konkurrenz aus dem europäischen Ausland. Vor allem für Marie Treppke und Finn Wolter stellten diese Rennen ein wichtiges Zwischenziel hinsichtlich der bevorstehenden Junioren-WM dar. Beide konnten sich noch nicht für einen der begehrten Plätze empfehlen. Dennoch werden sie in den nächsten Rennen, insbesondere bei der Ranglistenregatta in Hamburg, alles daran setzen, um doch noch Aussichten auf einen Platz im DRV-Kader zu ergattern.

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