Er wächst und wächst und wächst - ganz so wie ein Kürbis, kurz bevor die urige Schnitzerei am Tag des großen Gruselns auf dem Programm steht. Gemeint ist der in diesem Jahr auch wieder von der WAZ unterstützte Sparkassen-Abendlauf am Kemnader See, den der PV Triathlon TG Witten einmal mehr auf den Halloween-Tag gelegt hat. Mit guten Traditionen soll man schließlich nicht brechen. Und so geht der Veranstalter davon aus, dass zur inzwischen zwölften Ausgabe des Laufs am 31. Oktober (ab 18.45 Uhr; Start und Ziel am Seglerheim) eine neue Rekordzahl an Läuferinnen und Läufern den Weg auf die rasante Strecke am See findet.
„Wir sind guter Dinge, dass wir die bisherigen Zahlen diesmal klar übertreffen können“, sagt Thomas Niemeyer aus dem Organisations-Team des Vereins. „Schon jetzt liegen wir bei 15 Prozent mehr an Anmeldungen.“ Soll heißen: Die 500-er-Marke, immer eine grobe Zielrichtung für diesen inzwischen in der Region sehr beliebten Lauf, sollte geknackt werden. Und eines dürfte auf jeden Fall schon feststehen für den Samstagabend: Es wird wieder extrem schnell werden - sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern. Dafür garantieren dürfte allein schon die Teilnahme der beiden Rekordhalter über die Zehn-Kilometer-Distanz. „Sowohl Daniela Wurm aus Hasslinghausen als auch Jan Hense vom TV Wattenscheid 01 haben gemeldet“, teilte Niemeyer mit. Die Sprockhövelerin gewann 2024 in 35:18 Minuten, die beeindruckende Rekordmarke von TVW-Läufer Hense (30:30 Minuten) besteht bereits seit 2019.
Wir sind guter Dinge, dass wir die bisherigen Zahlen diesmal klar übertreffen können. Schon jetzt liegen wir bei 15 Prozent mehr an Anmeldungen.
Thomas Niemeyer, aus dem Organisations-Team des PV Triathlon TG Witten

Zwei Startwellen für 5-Kilometer-Lauf ermöglichen größeres Teilnehmerfeld
Eine Neuerung wird es in diesem Jahr geben, um das Starterfeld noch ein wenig größer werden zu lassen. „Wir haben die Fünf-Kilometer-Strecke jetzt in zwei Startwellen eingeteilt“, sagt Thomas Niemeyer. Um 18.45 Uhr gehen dann schon die richtig flotten Läuferinnen und Läufer auf die wie immer beleuchtete Strecke vom Seglerheim bis nach Oveney und von dort in einer kleinen Schleife wieder zurück. „Das Zeitlimit liegt für die erste Gruppe bei 23 Minuten“, so der Organisator. Um 19.15 Uhr sind dann die weiteren 5000-Meter-Athleten gefordert - hier liegt das Limit bei 55 Minuten. Im Übrigen werden in dieser Gruppe dann auch die Nordic Walker auf ihre Kosten kommen.
Um 20.15 Uhr wird schließlich der Zehn-Kilometer-Hauptlauf gestartet (Zeitlimit: 75 Minuten) - man darf gespannt sein, welche Leichtathletik-Asse sich diesmal für den Abendlauf auf der extrem schnellen Strecke entlang des Sees entscheiden werden. „Die Anmeldung bleibt im Übrigen weiter geöffnet bis zum Tag der Veranstaltung“, lässt Thomas Niemeyer wissen.
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Sparkassen-Chef Wagner nimmt mit Sohn am Witten-Abendlauf teil
„Ich weiß, dass zuletzt sogar in einem Podcast der Gruppe ,Die Pacer‘ und der ,Milers Colonia‘ unser Sparkassen-Abendlauf zum Thema genommen wurde“, berichtet das PVT-Vorstandsmitglied. Durchaus denkbar, dass in einschlägigen Kreisen dadurch noch mehr Aktive auf die auch von ihrer speziellen Atmosphäre lebende Veranstaltung aufmerksam wurden. „Bis jetzt sieht es auch gut aus, was das Wetter angeht. Vielleicht ein wenig kühler, dafür aber soll es trocken bleiben“, schickt Niemeyer seine Hoffnungen an Petrus und seine Mitstreiter.
In diesem Jahr, so viel durfte schon mal verraten werden, hat sich auch Wittens Sparkassen-Vorstand Mathias Wagner eintragen lassen für die Fünf-Kilometer-Strecke. Er will den Lauf gemeinsam mit seinem Sohn absolvieren. Die WAZ ist wie schon in früheren Jahren mit einem Fotomobil vor Ort und wird dort besondere Momente der Aktiven im Zielbereich einfangen. Darüber hinaus hat das Zeitungshaus Pokale für die schnellsten Läuferinnen und Läufer über die Fünf-Kilometer-Strecke zur Verfügung gestellt.



