Der Wittener TV steht am Sonntag (13 Uhr, Kreissporthalle) vor einer enorm wichtigen Partie gegen die TG RE Schwelm. Trainer Philipp Gallinowski hat einen positiven Trend bei seiner Mannschaft erkannt. Er kann sich nun ausschließlich um den Handball-Verbandsligisten kümmern, denn sein zweites Engagement in Oespel-Kley ist beendet.
Nach siebeneinhalb Jahren hat Philipp Gallinowski den Trainer-Job bei den Dortmunder Oberliga-Frauen im Januar beendet, obwohl er mit der Mannschaft punktgleich mit dem Tabellenführer DJK Coesfeld auf dem zweiten Rang stand: „Es hat dort aber Entwicklungen im Team und im Vorstand gegeben, die ein Weiterarbeiten unmöglich gemacht haben. Da sind etliche Dinge an mir vorbeikommuniziert worden.“
Gallinowskis Vertrag mit dem Wittener TV ist noch nicht verlängert
Sein Vertrag wäre ohnehin im Sommer beendet gewesen, aber er hätte gerne noch den Regionalliga-Aufstieg geschafft. Nun kann sich Philipp Gallinowski erst einmal bis zum Sommer auf den Abstiegskampf in der Männer-Verbandsliga konzentrieren. Auch beim Wittener TV ist seine Zukunft derweil noch unsicher: „Über eine Vertragsverlängerung ist noch nicht gesprochen worden. Da muss man sehen, was passiert.“
Unabhängig davon setzt Gallinowski seine Arbeit in der Kreissporthalle mit großem Engagement fort. Das scheint nun auch auf die Mannschaft abzufärben: „Die Trainingsbeteiligung ist deutlich besser geworden. Es ist nur schade, dass es eine so kritische Situation wie unsere braucht, um das zu bewirken. Das hätte schon deutlich früher passieren müssen.“ Zu einer guten Vorbereitung auf ein Spiel gehöre aber mehr als ein gutes Training: „Man muss sich auch mit dem Gegner befassen. Das hat meine Mannschaft oft nicht gemacht, im Abstiegskampf würde uns das aber gut zu Gesicht stehen.“
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Die Vorkommnisse aus dem Hinspiel dürfen sich nicht wiederholen
Die Situation beim Aufsteiger ist tatsächlich gerade nicht rosig. Die letzten drei Spiele gingen verloren, und aus den letzten fünf holten die Wittener nur einen Punkt (21:21 gegen DJK Oespel-Kley). Der WTV steht punktgleich mit der TG RE Schwelm auf dem elften Rang und hat nur zwei Zähler Vorsprung auf einen sicheren Abstiegsplatz. Allerdings hat das Gallinowski-Team noch ein Spiel in der Hinterhand. Die Nachholpartie gegen den ASC Dortmund ist mittlerweile auf den 15. März terminiert worden.
Das Hinspiel verloren die Wittener noch mit 21:26, erinnert sich Gallinowski ungern: „Wir führten zur Pause noch mit 14:13, doch dann klappte vorne aus diversen Gründen nichts mehr.“ So etwas will er natürlich am Sonntag nicht noch einmal erleben: „Die personelle Situation ist allerdings angespannt, wenn auch nicht ganz katastrophal.“
Die Gastgeber müssen auf einige wichtige Spieler verzichten
Tilman Kuss hat sich im Spiel gegen Volmetal an den Kreuzbändern verletzt und wird im besten Fall zum Saisonende noch einmal dabei sein. Tom Neuhaus befindet sich im Urlaub, und Jonas Oberbossel muss arbeiten. Auch mit Felix Wrobel und Leon Rosiak rechnet Gallinowski am Sonntag nicht. Andreas Winter hängte zudem die Schuhe aus persönlichen Gründen an den Nagel.

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