Das war kein erfolgreiches Tischtennis-Wochenende für die Zweitliga-Frauen der DJK Blau-Weiß Annen. Sowohl am Samstag beim TuS Fürstenfeldbruck als auch tags darauf beim TTC Langweid waren die Wittenerinnen chancenlos, mussten sich mit einem ersatzgeschwächten Quartett jeweils mit 0:6 geschlagen geben und sind nun Drittletzter.
„Da war in dieser Formation leider nicht mehr drin, zumal wir auch auf richtig starke Gegner getroffen sind“, so Annens Teammanager Paulo Rabaca. Sowohl Polina Dobreva als auch Aya Umemura, etatmäßig das Top-Duo der Blau-Weißen, standen für die Tour nach Bayern nicht zur Verfügung.
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BW Annen rutscht ab auf den achten Tabellenplatz
In der Partie beim TuS Fürstenfeldbrock (4.) verbuchte alleine die Niederländerin Melissa Bours einen Satzgewinn - ansonsten war der nur rund zweistündige Auftritt sehr ernüchternd. „Fürstenfeldbruck hat mich beeindruckt, vor allem die junge Ägypterin Farida Barawy war sehr stark“, so der Kommentar von Paulo Rabaca. Dennoch hätte er sich wohl mehr Gegenwehr gewünscht von den weiteren BWA-Spielerinnen Yuki Tsutsui, Natalija Klimanova und Sarah Rau.
Am Sonntagvormittag ging es dann direkt weiter beim früheren Europacup-Gewinner TTC Langweid. Wieder setzte es aus Annener Sicht eine 0:6-Abfuhr. Für die Gäste holten das Doppel Bours/Rau und Yuki Tsutsui im Einzel jeweils einen Satz. Deutlich zu wenig, um den Bajuwarinnen auch nur im Ansatz gefährlich werden zu können.
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In der Rückserie plant man fest auch mit der Inderin Shriya Anand
Die Wittenerinnen spielen am kommenden Wochenende wieder doppelt - zunächst daheim gegen den TTK Anröchte (Samstag), dann zum Abschluss der Hinserie beim MTV Tostedt. Mit 4:10-Punkten belegt das Wittener Frauen-Team Platz acht unter den zehn Mannschaften. „Ich gehe davon aus, dass wir in der Rückserie besser aufgestellt sind. Dann können auch Aya Umemura oder Polina Dobreva öfter antreten“, so Rabaca. Auch die Inderin Shriya Anand solle dann erstmals für BWA zum Einsatz kommen. Zudem hat der aktuelle Tabellenführer TuS Uentrop überraschend bekanntgegeben, aus finanziellen Gründen in der nächsten Saison nicht mehr in der 2. Liga antreten zu wollen. „Das heißt, dass es wohl nur einen Absteiger geben wird“, so Rabaca.
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