„Es war der Tag der Tage - und es war mein Tag“, schreibt Triathletin Sabine Lischka voller Euphorie auf ihrer Facebook-Seite. In der Tat trumpfte die Ausdauersportlerin beim Ironman-Wettbewerb in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen groß auf, gewann dabei nicht nur ihre Altersklasse und stellte eine eindrucksvolle persönliche Bestzeit von 9:34 Stunden auf. Zusätzlich reichte dieses Resultat auch, um sich für die Weltmeisterschaften auf Hawaii zu qualifizieren.

„Jetzt geht’s im Herbst eben nach Hawaii - und nicht nach Holland“, sagt die 28-Jährige und lacht. Wenn es nämlich nicht geklappt hätte mit dem Ticket für die legendäre Ironman-WM inmitten des Zentralpazifiks, hätte Lischka mit ihrem Ehemann Jan-Timo die Herbstferien im Nachbarland verbracht. „Es war ja mein großes Ziel, mich noch einmal für Hawaii zu qualifizieren, um dort mental so richtig stark an den Start gehen zu können“, erklärt die Lehrerin der Holzkamp-Gesamtschule. Als sie nämlich vor zwei Jahren zum ersten Mal in Kona ihr Glück versucht hatte, konnte sie ihr volles Leistungsvermögen nämlich nicht abrufen.