Sie hätten fürs eigene Selbstvertrauen durchaus einen prestigeträchtigen Erfolg gegen einen Oberligisten feiern können, die Handballer des TuS Bommern. Doch in der entscheidenden Phase gegen den HSC Haltern-Sythen fehlte es den Wittenern an Konsequenz im Abschluss - so ging die Testpartie noch mit 31:32 (11:13) verloren.
„Insgesamt war das schon okay“, sagte TuS-Trainer Ingo Stary nach der Begegnung. „Man merkt allerdings, dass für die Mannschaft die 3:2:1-Deckung noch Neuland ist. Es wird eine Weile dauern, bis das sitzt.“ Zumal die Bommeraner am Samstag erneut eine ganz andere Formation aufboten als in der Vorwoche gegen Landesligist ASC 09 Dortmund. Immerhin konnte sich Ingo Stary als wichtige Erkenntnis notieren: Sofern während der Saison mal Bedarf auf der Kreisläufer-Posion besteht - mit Routinier Andreas Buchholz hat er immer noch eine exzellente Alternative in der Hinterhand. „Er hat das richtig gut gemacht - immerhin war er heute unser einziger Kreisläufer“, so Stary über die personellen Nöte.


