Sie können es noch: In der Ruder-Bundesliga hat der Achter vom Ruder-Club Witten beim zweiten Rennen in Minden Rang acht belegt. Nach dem verpatzten Auftakt mit dem vorletzten Platz in Duisburg fiel den Wittenern in Ostwestfalen ein kleiner Stein vom Herzen. Auch die Tabelle gestaltet sich nun freundlicher. Unter zwölf Mannschaften belegt der RCW nun Rang zwölf.

„Jetzt sind wir ein bisschen zufriedener“, sagt Wittens Trainer Henning Sandmann. Die Platzierung von Duisburg, daraus macht er keinen Hehl, war für die gesamte Mannschaft ein Schock. Gleichzeitig diente das Negativerlebnis aber offenbar als Wachmacher. Denn der Auftritt von der Wedau wurde genau analysiert und besprochen. „Wir haben uns zusammengesetzt und zusammengerauft“, meint Sandmann. Zwar hätten sich auch viele Teams in der Liga verstärkt. „Aber vielleicht haben wir es auch ein bisschen zu locker angehen lassen“, spart der Trainer nicht mit Selbstkritik.