Ronny Seidel hat in seiner Karriere als Triathlet schon viel erlebt, ist unter anderem den Ironman auf Hawaii gelaufen – aber nicht so was. „Das war schon extrem“, meinte der Triathlet der TG Witten am Tag nach der Ironman-Europameisterschaft in Frankfurt. „Auf Hawaii war es auch heiß, aber angenehmer als hier.“ Bei der Hitzeschlacht am Main lief er in 9:36:17 Stunden auf Rang sieben der Altersklasse 35, Platz 39 insgesamt. „Damit müsste ich mich eigentlich qualifiziert haben“, so Seidel. „Ich werde dort aber dieses Jahr nicht starten.“
Schon 2018 hatte Seidel den legendären Trip nach Kona gewagt, ein zweites Jahr in Folge wäre die Belastung aber zu hoch für ihn und seine Freundin, die ebenfalls Triathletin ist. „Langfristig machen wir das sicher, qualifizieren uns und fliegen dann mit allen Kindern nach Hawaii. Aber in diesem Jahr ist der Aufwand einfach zu groß“, erklärt er den Schritt.




